Nahbar, ehrlich, berührend
Nach einem einschneidenden Erlebnis zieht die 36-jährige Hanna zurück zu ihren Eltern und muss sich nicht nur dem ungewohnten Familienalltag stellen, sondern auch den tief sitzenden Ursachen ihres Zusammenbruchs. Zwischen alten Konflikten und neuen Einsichten beginnt sie, Hilfe anzunehmen und ihre Beziehungen neu zu betrachten. Der Roman erzählt einfühlsam und mit feinem Humor von Selbstfindung, familiären Dynamiken und davon, wie Liebe oft gerade in den schwierigsten Momenten entsteht.
Ich kenne Lena Kupke mittlerweile, seit über einem Jahr als Comedian und liebe ihren Humor, daher war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Aber wer hier ein leichtes, lustiges Buch erwartet sollte definitiv nochmal den Klappentext lesen und seine Erwartungen anpassen.
Mich hat dieses Buch wirklich überrascht. Und zwar nicht durch große Dramatik, sondern durch seine leise, ehrliche Art. Der Schreibstil ist auffallend nüchtern und gleichzeitig unglaublich nahbar, fast so, als würde einem eine gute Freundin ganz ruhig ihre Geschichte erzählen. Genau das macht „Pause“ so besonders: Es fühlt sich nie künstlich oder überladen an, sondern durchgehend authentisch.
Besonders stark fand ich, wie realistisch und fein die Figuren gezeichnet sind. Die Charaktere wirken nicht wie typische Romanfiguren, sondern wie echte Menschen mit Ecken, Zweifeln und Entwicklung. Dadurch konnte ich mich sehr leicht in sie hineinversetzen und habe mich an vielen Stellen selbst wiedererkannt.
Die Geschichte entfaltet ihre Wirkung eher leise, aber dafür nachhaltig. Es ist kein Buch, das man einfach „durchliest und vergisst“. Vielmehr bleibt ein Gefühl zurück, das einen noch eine Weile begleitet
Eine klare Empfehlung für alle, die keine übertrieben dramatischen Geschichten suchen, sondern ehrliche, berührende Einblicke ins echte Leben.
Ich kenne Lena Kupke mittlerweile, seit über einem Jahr als Comedian und liebe ihren Humor, daher war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Aber wer hier ein leichtes, lustiges Buch erwartet sollte definitiv nochmal den Klappentext lesen und seine Erwartungen anpassen.
Mich hat dieses Buch wirklich überrascht. Und zwar nicht durch große Dramatik, sondern durch seine leise, ehrliche Art. Der Schreibstil ist auffallend nüchtern und gleichzeitig unglaublich nahbar, fast so, als würde einem eine gute Freundin ganz ruhig ihre Geschichte erzählen. Genau das macht „Pause“ so besonders: Es fühlt sich nie künstlich oder überladen an, sondern durchgehend authentisch.
Besonders stark fand ich, wie realistisch und fein die Figuren gezeichnet sind. Die Charaktere wirken nicht wie typische Romanfiguren, sondern wie echte Menschen mit Ecken, Zweifeln und Entwicklung. Dadurch konnte ich mich sehr leicht in sie hineinversetzen und habe mich an vielen Stellen selbst wiedererkannt.
Die Geschichte entfaltet ihre Wirkung eher leise, aber dafür nachhaltig. Es ist kein Buch, das man einfach „durchliest und vergisst“. Vielmehr bleibt ein Gefühl zurück, das einen noch eine Weile begleitet
Eine klare Empfehlung für alle, die keine übertrieben dramatischen Geschichten suchen, sondern ehrliche, berührende Einblicke ins echte Leben.