beeindruckende Persönlichkeit
Eine Biografie über Peggy Guggenheim wollte ich ja eh schon lang lesen, da ich ihre Rolle und Etablierung in der Kunstwelt wahnsinnig spannend finde - vor allem hinsichtlich der Zeit, in der sie lebte.
Mona Horncastle gelingt mit ihrem Buch ein spannender und zugleich ausführlicher Einblick in Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau. Überzeugt hat mich dabei nicht nur die inhaltliche Tiefe, sondern auch Aufbau und Gestaltung des Buches. In sechs chronologisch angelegten Kapiteln wird Guggenheims Lebensweg nachvollziehbar dargestellt. Die ausgewählten Zitate, die einzelne Abschnitte einleiten, und zahlreiche Abbildungen lockerten das Ganze für mich auf und geben auch nochmal einen anderen Einblick.
Die Kapitel sind bewusst kurz gehalten und eignen sich auch für eine etappenweise Lektüre, was ja grade bei NonFiction durchaus ein Punkt sein kann. Natürlich gibt es diverse Literaturverweise, denen man sich gern annehmen kann, möchte man sein Wissen noch vertiefen. Kleiner Kritikpunkt: Zwar gibt es ein Personenregister, dennoch fiel es mir ab und an schwer, den Überblick über all die Namen nicht zu verlieren.
Wenig überraschend erwies sich Peggys Lebenslauf als rasant und von Wendungen geprägt. Konventionen waren ihr weitgehend gleichgültig. Konsequent setzte sie ihre gesellschaftlichen Möglichkeiten ein, um die zeitgenössische Avantgarde zu fördern und zu sichern. Horncastle zeigt dabei sowohl Guggenheims Bedeutung für die Kunstförderung als auch ihre ambivalenten und schwierigen Seiten und vermeidet weitgehend klischeehafte Zuschreibungen, was mir sehr gefallen hat.
Wer Lust hat, sich in Peggy Guggenheims Leben und ihr Wirken im Kunstbereich einzulesen, findet in diesem Buch die geeignete Lektüre.
Mona Horncastle gelingt mit ihrem Buch ein spannender und zugleich ausführlicher Einblick in Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau. Überzeugt hat mich dabei nicht nur die inhaltliche Tiefe, sondern auch Aufbau und Gestaltung des Buches. In sechs chronologisch angelegten Kapiteln wird Guggenheims Lebensweg nachvollziehbar dargestellt. Die ausgewählten Zitate, die einzelne Abschnitte einleiten, und zahlreiche Abbildungen lockerten das Ganze für mich auf und geben auch nochmal einen anderen Einblick.
Die Kapitel sind bewusst kurz gehalten und eignen sich auch für eine etappenweise Lektüre, was ja grade bei NonFiction durchaus ein Punkt sein kann. Natürlich gibt es diverse Literaturverweise, denen man sich gern annehmen kann, möchte man sein Wissen noch vertiefen. Kleiner Kritikpunkt: Zwar gibt es ein Personenregister, dennoch fiel es mir ab und an schwer, den Überblick über all die Namen nicht zu verlieren.
Wenig überraschend erwies sich Peggys Lebenslauf als rasant und von Wendungen geprägt. Konventionen waren ihr weitgehend gleichgültig. Konsequent setzte sie ihre gesellschaftlichen Möglichkeiten ein, um die zeitgenössische Avantgarde zu fördern und zu sichern. Horncastle zeigt dabei sowohl Guggenheims Bedeutung für die Kunstförderung als auch ihre ambivalenten und schwierigen Seiten und vermeidet weitgehend klischeehafte Zuschreibungen, was mir sehr gefallen hat.
Wer Lust hat, sich in Peggy Guggenheims Leben und ihr Wirken im Kunstbereich einzulesen, findet in diesem Buch die geeignete Lektüre.