Interessantes Leben im Schnelldurchlauf
Ich habe ein druckfrisches Exemplar vom Verlag für die Rezension erhalten, wofür ich mich sehr bedanke. Das Buch ist ein hochwertiges Hardcover. Die Seiten haben leider einen unangenehmen, recht starken Geruch, was das Lesevergnügen etwas schmälert.
Inhaltlich bietet das Buch einen Schnelldurchlauf durch Peggy Guggenheims bewegtes Leben. Detaillierte, tiefere Einblicke erhält man nicht. Dafür aber viele unterhaltsame Anekdoten, von denen viele gar nichts mit Peggy Guggenheim zu tun haben. Dafür erhält man einen Eindruck davon, wie die - vor allem europäische - Kunst- und Kulturszene zu Peggys Zeit aussah. Jeder kannte jeden und Peggy ist immer mittendrin dabei.
Wer eine ausführliche Biographie erwartet, wird enttäuscht sein. Viele Ereignisse werden kurz angerissen. Teils etwas wilde Sprünge beeinträchtigen die Nachvollziehbarkeit. Der Beginn des Kapitels War Clouds beschreibt gut, wie es mir mit dem ganzen Buch geht. Peggy reist in den Ferien von London nach Frankreich und freundet sich mit Nelly van Doesburg an. Der nächste Satz lautet dann "Peggys Entscheidung, nicht nach England zurückzugehen, bedeutet auch das Ende ihrer Pläne für ein Museum in London". Zwischen den beiden Sätzen passiert offenbar ganz viel, das man sich zu erschließen versuchen muss. Viel mehr kann man auf nicht mal 200 Seiten wohl auch nicht unterbringen. Nach dem Lesen habe ich nicht das Gefühl, Peggy gut kennengelernt zu haben. Geblieben ist mir der Eindruck einer Frau, die Freunde und Künstler großzügig mit Finanzspritzen unterstützt und dafür kaum Dankbarkeit erhält. Wenn man das Buch nicht als Biographie, sondern als unterhaltsames Blitzlicht auf die Zeit versteht, kann ich es durchaus empfehlen.
Inhaltlich bietet das Buch einen Schnelldurchlauf durch Peggy Guggenheims bewegtes Leben. Detaillierte, tiefere Einblicke erhält man nicht. Dafür aber viele unterhaltsame Anekdoten, von denen viele gar nichts mit Peggy Guggenheim zu tun haben. Dafür erhält man einen Eindruck davon, wie die - vor allem europäische - Kunst- und Kulturszene zu Peggys Zeit aussah. Jeder kannte jeden und Peggy ist immer mittendrin dabei.
Wer eine ausführliche Biographie erwartet, wird enttäuscht sein. Viele Ereignisse werden kurz angerissen. Teils etwas wilde Sprünge beeinträchtigen die Nachvollziehbarkeit. Der Beginn des Kapitels War Clouds beschreibt gut, wie es mir mit dem ganzen Buch geht. Peggy reist in den Ferien von London nach Frankreich und freundet sich mit Nelly van Doesburg an. Der nächste Satz lautet dann "Peggys Entscheidung, nicht nach England zurückzugehen, bedeutet auch das Ende ihrer Pläne für ein Museum in London". Zwischen den beiden Sätzen passiert offenbar ganz viel, das man sich zu erschließen versuchen muss. Viel mehr kann man auf nicht mal 200 Seiten wohl auch nicht unterbringen. Nach dem Lesen habe ich nicht das Gefühl, Peggy gut kennengelernt zu haben. Geblieben ist mir der Eindruck einer Frau, die Freunde und Künstler großzügig mit Finanzspritzen unterstützt und dafür kaum Dankbarkeit erhält. Wenn man das Buch nicht als Biographie, sondern als unterhaltsames Blitzlicht auf die Zeit versteht, kann ich es durchaus empfehlen.