Süße Idee, aber überlebt das die Realität?
Hi zusammen,
Das Konzept klingt erst mal nach einem absoluten Traum für die ganz Kleinen: Ein Buch ab 24 Monaten, bei dem man Tieren mit bunten, abwaschbaren Spiel-Pflastern verarzten und nebenbei spielerisch zählen lernen kann.
Aber hält das Buch auch dem härtesten Test stand – nämlich dem Alltag mit Kleinkindern? Hier ist mein ehrlicher Eindruck.
Was mir richtig gut gefällt:
Der Mitmach-Faktor:Kinder lieben Pflaster! Die Idee, dass sie selbst aktiv werden, dem Nilpferd nach dem Hüpfball-Unfall vier „Zauberpflaster“ auf den Po kleben oder dem Hasen die Ohren verarzten dürfen, ist genial. Das fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern greift auch super das Thema Empathie auf („Jedes Tier hat ein Aua“).
Die Reime: Die Texte sind kurz, knackig und reimen sich („Das Nilpferd springt durchs Gras, juhu! Sein großer Hüpfball platzt im Nu.“). Das lädt perfekt zum Mitsprechen ein und bleibt schnell im Kopf.
Abwaschbar: Dass die 15 Pflaster wiederverwendbar und abwaschbar sein sollen, ist ein fettes Plus.
Und jetzt das große „Aber“ – mein kritischer Blick:
Die Ewigkeitssuche nach den Pflastern: Jedes Elternteil weiß, wie das läuft. Am ersten Tag sind alle 15 Pflaster stolz im Buch platziert. Nach Woche zwei klebt eins am Wohnzimmerschrank, drei sind unter dem Sofa verschwunden und zwei wurden vom Hund inspiziert. Wenn die Pflaster erst mal weg sind, verliert das Buch leider schlagartig seinen halben Sinn, weil der Zähl- und Klebespaß flachfällt.
Inhaltliche Monotonie: Die Seitenstruktur wiederholt sich eins zu eins. Tier hat Aua -> Doktor Bär sagt, wie viele Pflaster nötig sind -> Pflaster drauf. Für Zweijährige ist diese Wiederholung super, aber ältere Kids könnten sich daran ziemlich schnell satsehen.
Mein Fazit:
Ein wunderschön gestaltetes, interaktives Buch mit einer zuckersüßen Grundidee, das Kindern garantiert riesigen Spaß macht. Man sollte als Eltern aber direkt ein gutes System einplanen, wo die Pflaster nach dem Lesen landen – sonst mutiert das Ganze schnell zum Suchspiel für die Erwachsenen.
Das Konzept klingt erst mal nach einem absoluten Traum für die ganz Kleinen: Ein Buch ab 24 Monaten, bei dem man Tieren mit bunten, abwaschbaren Spiel-Pflastern verarzten und nebenbei spielerisch zählen lernen kann.
Aber hält das Buch auch dem härtesten Test stand – nämlich dem Alltag mit Kleinkindern? Hier ist mein ehrlicher Eindruck.
Was mir richtig gut gefällt:
Der Mitmach-Faktor:Kinder lieben Pflaster! Die Idee, dass sie selbst aktiv werden, dem Nilpferd nach dem Hüpfball-Unfall vier „Zauberpflaster“ auf den Po kleben oder dem Hasen die Ohren verarzten dürfen, ist genial. Das fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern greift auch super das Thema Empathie auf („Jedes Tier hat ein Aua“).
Die Reime: Die Texte sind kurz, knackig und reimen sich („Das Nilpferd springt durchs Gras, juhu! Sein großer Hüpfball platzt im Nu.“). Das lädt perfekt zum Mitsprechen ein und bleibt schnell im Kopf.
Abwaschbar: Dass die 15 Pflaster wiederverwendbar und abwaschbar sein sollen, ist ein fettes Plus.
Und jetzt das große „Aber“ – mein kritischer Blick:
Die Ewigkeitssuche nach den Pflastern: Jedes Elternteil weiß, wie das läuft. Am ersten Tag sind alle 15 Pflaster stolz im Buch platziert. Nach Woche zwei klebt eins am Wohnzimmerschrank, drei sind unter dem Sofa verschwunden und zwei wurden vom Hund inspiziert. Wenn die Pflaster erst mal weg sind, verliert das Buch leider schlagartig seinen halben Sinn, weil der Zähl- und Klebespaß flachfällt.
Inhaltliche Monotonie: Die Seitenstruktur wiederholt sich eins zu eins. Tier hat Aua -> Doktor Bär sagt, wie viele Pflaster nötig sind -> Pflaster drauf. Für Zweijährige ist diese Wiederholung super, aber ältere Kids könnten sich daran ziemlich schnell satsehen.
Mein Fazit:
Ein wunderschön gestaltetes, interaktives Buch mit einer zuckersüßen Grundidee, das Kindern garantiert riesigen Spaß macht. Man sollte als Eltern aber direkt ein gutes System einplanen, wo die Pflaster nach dem Lesen landen – sonst mutiert das Ganze schnell zum Suchspiel für die Erwachsenen.