Eine Freundschaft auf Entfernung

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ellen87 Avatar

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Die Autorin gibt ihren Lesern erneut einen Einblick in die Freundschaft zwischen Lore und Emma. Der Schreibstil ist sehr angenehm und durch die vielen unterschiedlichen Schreibstile, ist Abwechslung garantiert. Die Kapitel haben eine gute Länge und man kann dem Geschehen sehr gut folgen. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und es sind auch ein paar DIY-Ideen enthalten. Die Illustrationen von Inka Vigh sind sehr gelungen.

Die Hauptprotagonisten sind die besten Freundinnen Emma und Lore.
Nachdem sie mittlerweile recht weit voneinander entfernt wohnen, ist Emma nach Kiel zu Lore gereist. Doch anders als erhofft, verlief der Besuch alles andere als gut. Schon als Emma aus dem Zug ausgestiegen ist, schien Lore sich gar nicht über den Besuch zu freuen und auch danach war der Bruder von Lore mehr für Emma da, als ihre beste Freundin. Nach der Rückkehr nach Rosenheim, nimmt sich Emma Zettel und Stift und schreibt einen Brief an ihre beste Freundin. Auch Lore hat eingesehen, dass ihr Verhalten mies war und will sich bei Emma entschuldigen, doch sie blockt ab. Auch wenn Lore nicht mit ihr geredet hat, weiß sie, dass Aiko mit ihr Schluss gemacht hat und eigentlich hatte sie gehofft, für ihre beste Freundin da sein zu können. Als Emmas Hund bei einem Spaziergang angefahren wird und Lore davon erfährt, setzt sie sich sofort in den Zug und möchte ihrer Freundin beistehen und sich wieder mit ihr vertragen. Wird sie die Freundschaft retten können und wird Como den Unfall überleben. Warum war Lore so abweisend zu Emma, als sie in Kiel war und warum hat sie ihren Kummer verschwiegen?

Eine Freundschaft auf Entfernung ist nicht immer einfach. Kleine Geheimnisse und Missverständnisse können verletzend sein und die Freundschaft gefährden. Doch wer um eine Freundschaft kämpft und an den kleinen Problemen gemeinsam arbeitet, hat einen Schatz fürs Leben.