Halloween mit Pumuckl und einer grossen Portion Spass

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Der kleine Kobold findet Meister Eder in der Werkstatt. Er schnitzt, doch kein Holz wie üblich, sondern ein Kürbis. Warum? So lernt Pumuckl Halloween und die damit verbundenen Bräuche kennen. Diese sind ja mittlerweile auch bei uns in Europa weit verbreitet und bei den Kindern sehr beliebt. So passt dieses Erstlesebuch perfekt in die Erlebniswelt der Kinder.
Die Sätze sind kurz und der Zeilenabstand ist gross, so kommen Kinder, die noch ungeübt sind, trotzdem vorwärts mit der Geschichte. Die Geschichte wird auch mit ansprechenden Illustrationen ergänzt. Sogar einige Sprechblasen sind dabei. Dies ist bestimmt sehr motivierend für Erstleser.
Die Geschichte ist rasant für den geringen Textanteil. Pumuckl erlebt und lernt viel rund um Halloween. Natürlich kommt der Spassfaktor beim Kobold nicht zu kurz. Beispielsweise gibt der den verkleideten Kindern Saures, das heisst, er wirft Zitronen und saure Gurken zu den gruseligen Gestalten. Dies hat die Autorin Ellis Kaut super umgesetzt.

Etwas schade finde ich die Einteilung des Lernniveaus. Es wird als 1. Klasse eingeschätzt. Das finde ich ungünstig, da bestimmt auch 2. Klässler, die noch nicht so zügig lesen, ihre Freude daran haben könnten. Schließlich motiviert es sehr, wenn ein ganzes Buch alleine gelesen werden kann. Toll finde ich die Rätsel, welche nach jedem Kapitel eingebaut worden sind. Das lockert das Lesen gekonnt auf.
Zusammengefasst finde ich dieses Buch sehr gelungen. Weitere Abenteuer mit Pumuckl fände ich super!