Radikale Körper, laute Wut – ein intensiver Fantasy-Auftakt
„Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter“ hat mich schon in der Leseprobe vollkommen gepackt. Die Idee einer Gesellschaft, in der sich Reiche durch neue Körper praktisch Unsterblichkeit kaufen, ist gleichermaßen faszinierend wie verstörend und wird von Beginn an konsequent düster und gesellschaftskritisch erzählt. Besonders stark fand ich, wie eng hier Themen wie Klassismus, Körpernormen und Identität miteinander verwoben werden, ohne sich hinter einer hübschen Fantasy-Fassade zu verstecken.
Annabelle als Protagonistin hat mich sofort überzeugt: verletzlich, wütend, moralisch ambivalent und dadurch unglaublich menschlich. Ihr Kampf um einen Körper, in dem sie wirklich sie selbst sein kann, und gleichzeitig ums nackte Überleben, ging mir sehr nahe und macht neugierig auf ihre weitere Entwicklung. Die Welt wirkt rau, gefährlich und politisch aufgeladen, die Andeutungen rund um die Paragon Academy versprechen Intrigen und Machtspiele, die über das übliche „Magieschule“-Setting deutlich hinausgehen.
Der Schreibstil ist intensiv, bildhaft und eher laut als zurückhaltend – genau das hat für mich perfekt zu dieser Geschichte gepasst. Die Leseprobe liest sich flüssig und baut schnell Spannung auf, ohne sich in langen Erklärpassagen zu verlieren. Für mich ist „Queen of Faces“ ein mutiger, düsterer Fantasy-Roman mit starkem queeren und gesellschaftskritischen Einschlag, der Lust auf mehr macht.
Annabelle als Protagonistin hat mich sofort überzeugt: verletzlich, wütend, moralisch ambivalent und dadurch unglaublich menschlich. Ihr Kampf um einen Körper, in dem sie wirklich sie selbst sein kann, und gleichzeitig ums nackte Überleben, ging mir sehr nahe und macht neugierig auf ihre weitere Entwicklung. Die Welt wirkt rau, gefährlich und politisch aufgeladen, die Andeutungen rund um die Paragon Academy versprechen Intrigen und Machtspiele, die über das übliche „Magieschule“-Setting deutlich hinausgehen.
Der Schreibstil ist intensiv, bildhaft und eher laut als zurückhaltend – genau das hat für mich perfekt zu dieser Geschichte gepasst. Die Leseprobe liest sich flüssig und baut schnell Spannung auf, ohne sich in langen Erklärpassagen zu verlieren. Für mich ist „Queen of Faces“ ein mutiger, düsterer Fantasy-Roman mit starkem queeren und gesellschaftskritischen Einschlag, der Lust auf mehr macht.