Schönes düsteres Setting

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yukaza Avatar

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Schon beim ersten Blick hat mich das Cover dieses Buches total angesprochen. Es wirkt unglaublich interessant, geheimnisvoll und verströmt eine zutiefst mysteriöse Aura. Für mich ist das optisch ein absoluter Volltreffer, denn ich bevorzuge generell einen eher mystischen und „darken“ Stil und genau das, was das Cover visuell verspricht, spiegelt sich auch perfekt in der düsteren Atmosphäre der Geschichte wider.

Auch das Thema des Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Idee von einer Welt, in der künstliche Körper und das Übertragen des menschlichen Bewusstseins zum Alltag gehören, gepaart mit einem gnadenlosen Magiesystem und der geheimnisvollen Paragon-Akademie, ist wahnsinnig faszinierend. Die Protagonistin Ana, die in einem zerfallenden, billigen „Edgar“-Gehäuse gefangen ist und buchstäblich blutige Tränen weint, transportiert diese düstere Stimmung einfach grandios. Man spürt in jeder Zeile ihre verzweifelte Haltung: Sie kämpft gegen ihren eigenen körperlichen Verfall an, erträgt die soziale Kälte und die Demütigungen ihrer grausamen Chefin , klammert sich an die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und bricht am Ende sogar aus ihrer passiven Rolle aus, um sich mit ihrer eigenen Illusionsmagie zu wehren.

Die Mischung aus Melancholie, dunkler Magie und Anas Haltung hat mich emotional abgeholt. Ich kann mir gut vorstellen, das Buch ganz zu lesen.