Guter Auftakt
Du brauchst einen neuen Körper? Dann kauf dir einfach einen.
Zumindest, wenn du es dir leisten kannst.
Allein mit dieser Idee hatte mich Queen of Faces eigentlich schon. Denn in Caimor ist der eigene Körper längst nichts Endgültiges mehr. Wer genug Geld besitzt, kann ihn wechseln, wenn er krank wird, altert oder schlicht nicht mehr gefällt.
Ana hat diesen Luxus nicht. Sie lebt in einem schwachen, kranken Jungenkörper und ihre größte Hoffnung auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der magischen Paragon Academy. Als sie dort erneut scheitert und versucht, einen anderen Körper zu stehlen, landet sie allerdings mitten in einem Konflikt, der sehr viel größer ist als sie selbst.
Vor allem die Verbindung aus Körperwechsel, Geschlecht und Identität habe ich so bisher noch in keinem Fantasybuch gelesen. Was macht einen Menschen eigentlich aus, wenn der Körper austauschbar ist? Welche Bedeutung hat Geschlecht dann überhaupt noch? Und was passiert, wenn selbst der eigene Körper zu etwas wird, das sich vor allem die Reichen leisten können?
Das Ganze wird dabei erstaunlich selbstverständlich in die Welt eingebaut und eröffnet gleichzeitig ziemlich viele spannende gesellschaftliche Fragen.
Auch das Magiesystem hat mich total abgeholt. Es fühlt sich endlich mal wieder nach einer Fantasywelt an, die nicht einfach bekannte Konzepte neu zusammensetzt, sondern wirklich eigene Ideen mitbringt. Gerade am Anfang muss man dadurch zwar erst einmal einiges verstehen und sich in die Welt einfinden, aber genau das mochte ich.
Ich hoffe wirklich sehr, dass Love Triangles gerade kein Revival erleben, denn wenn es eine Sache gibt, die ich in Büchern absolut nicht brauche, dann diese.
Natürlich ist das reine Geschmackssache, aber für mich hätte Queen of Faces diese Dynamik überhaupt nicht gebraucht. Die Geschichte hat mit Identität, Körperwechsel, Magie, Macht, gesellschaftlicher Ungleichheit und Intrigen so viele interessante Themen, dass die romantische Dreieckskonstellation für mich eher davon abgelenkt hat.
Zum Glück steht die Romance aber nicht so stark im Vordergrund, dass sie mir das Buch kaputtgemacht hätte.
Denn gerade das Worldbuilding und die vielen ungewöhnlichen Ideen konnten mich immer wieder überraschen. Dazu kommen einige Wendungen, politische Konflikte und Figuren, bei denen lange nicht eindeutig ist, auf welcher Seite sie eigentlich stehen.
Mein Fazit:
Queen of Faces ist für mich vor allem endlich mal wieder eine Fantasygeschichte mit einer Idee, bei der ich nicht das Gefühl hatte, sie schon fünfmal gelesen zu haben.
Das Konzept rund um wechselnde Körper, Geschlecht und Identität fand ich unglaublich spannend und auch das Magiesystem konnte mich richtig überzeugen.
Zumindest, wenn du es dir leisten kannst.
Allein mit dieser Idee hatte mich Queen of Faces eigentlich schon. Denn in Caimor ist der eigene Körper längst nichts Endgültiges mehr. Wer genug Geld besitzt, kann ihn wechseln, wenn er krank wird, altert oder schlicht nicht mehr gefällt.
Ana hat diesen Luxus nicht. Sie lebt in einem schwachen, kranken Jungenkörper und ihre größte Hoffnung auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der magischen Paragon Academy. Als sie dort erneut scheitert und versucht, einen anderen Körper zu stehlen, landet sie allerdings mitten in einem Konflikt, der sehr viel größer ist als sie selbst.
Vor allem die Verbindung aus Körperwechsel, Geschlecht und Identität habe ich so bisher noch in keinem Fantasybuch gelesen. Was macht einen Menschen eigentlich aus, wenn der Körper austauschbar ist? Welche Bedeutung hat Geschlecht dann überhaupt noch? Und was passiert, wenn selbst der eigene Körper zu etwas wird, das sich vor allem die Reichen leisten können?
Das Ganze wird dabei erstaunlich selbstverständlich in die Welt eingebaut und eröffnet gleichzeitig ziemlich viele spannende gesellschaftliche Fragen.
Auch das Magiesystem hat mich total abgeholt. Es fühlt sich endlich mal wieder nach einer Fantasywelt an, die nicht einfach bekannte Konzepte neu zusammensetzt, sondern wirklich eigene Ideen mitbringt. Gerade am Anfang muss man dadurch zwar erst einmal einiges verstehen und sich in die Welt einfinden, aber genau das mochte ich.
Ich hoffe wirklich sehr, dass Love Triangles gerade kein Revival erleben, denn wenn es eine Sache gibt, die ich in Büchern absolut nicht brauche, dann diese.
Natürlich ist das reine Geschmackssache, aber für mich hätte Queen of Faces diese Dynamik überhaupt nicht gebraucht. Die Geschichte hat mit Identität, Körperwechsel, Magie, Macht, gesellschaftlicher Ungleichheit und Intrigen so viele interessante Themen, dass die romantische Dreieckskonstellation für mich eher davon abgelenkt hat.
Zum Glück steht die Romance aber nicht so stark im Vordergrund, dass sie mir das Buch kaputtgemacht hätte.
Denn gerade das Worldbuilding und die vielen ungewöhnlichen Ideen konnten mich immer wieder überraschen. Dazu kommen einige Wendungen, politische Konflikte und Figuren, bei denen lange nicht eindeutig ist, auf welcher Seite sie eigentlich stehen.
Mein Fazit:
Queen of Faces ist für mich vor allem endlich mal wieder eine Fantasygeschichte mit einer Idee, bei der ich nicht das Gefühl hatte, sie schon fünfmal gelesen zu haben.
Das Konzept rund um wechselnde Körper, Geschlecht und Identität fand ich unglaublich spannend und auch das Magiesystem konnte mich richtig überzeugen.