guter Auftakt

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sarah608 Avatar

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Die Geschichte um „Queen of Faces“ hat mich besonders durch ihre außergewöhnlichen Idee überrascht. In Caimor können Menschen ihren Körper wechseln und sich, mithilfe des nötigen Geldes, jederzeit einen neuen kaufen. Während die Reichen dadurch fast unsterblich werden, bleibt diese Möglichkeit Menschen wie Annabelle verwehrt. Diese soziale Ungleichheit unterstützt den Spannungsbogen. Auch die Fragen rund um Identität und Körpergefühl werden beleuchtet.
Annabelle mochte ich als Protagonistin sehr. Durch ihre aussichtslose Situation gerät sie immer tiefer in die Geheimnisse rund um die Paragon Academy und weiß irgendwann selbst nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Die Handlung hält dabei einige Überraschungen bereit. Magie, Intrigen, Kämpfe und Monster sorgen für reichlich Konflikte. Einige Wendungen hatten es daher in sich.
Auch das Worldbuilding und das Magiesystem haben mir gut gefallen. Besonders gelungen ist, wie selbstverständlich Geschlecht und Identität durch die Körperwechsel behandelt werden.
Der Einstieg war für mich zu Beginn etwas holprig und an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe bei den Emotionen gewünscht. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen. Vor allem das Ende konnte mich mit seinem großen Twist überraschen und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.