Magie, Taktik und spannende Ideen
Queen of Faces zeichnet eine interessante Welt: Ein Großteil der Welt ist bereits vom Meer überflutet worden, die verbliebenen Länder sind von Kriegen und Rebellionen geprägt. Menschen haben die Fähigkeit, ihre "Seelen" in neue Körper zu transferieren - und dazu gibt es natürlich auch noch Magie.
Eine wilde Mischung, die aber recht faszinierend ist, sobald man einmal in der Geschichte angekommen ist.
Im Fokus steht Ana, die nur einen billigen, kränklichen Jungenkörper ihr Eigen nennt. Um dem drohenden Tod zu entgehen lässt sie sich auf eine Arbeit als Söldnerin ein, während sie gleichzeitig auch noch eine magische Eliteschule besucht. So zusammengefasst klingt es nach recht viel, daher ist es nicht verwunderlich, dass einige Aspekte durchaus zu kurz geraten dabei.
Während das Buch als Dark-Academia-Sensation beworben wurde, ist dieser Teil der Handlung wohl mit am kürzesten ausgefallen. Ja, es gibt die Schule, und zwischendurch ist man auch mal kurz dort, aber insgesamt spielt das Leben dort keine große Rolle.
Viel öfters ist man bei den Söldnermissionen dabei und ich muss sagen, dass mir diese doch gut gefallen haben. Sie waren oft sehr spannend und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut zu verfolgen, mit welcher Strategie diesmal die Probleme gelöst wurden.
Dieser taktische Aspekt neben der Magie ist eine schöne Kombination, aber auch das Magiesystem mochte ich. Es ist nicht zu kompliziert und wird Stück für Stück eingeführt, und auch Ana muss erst noch viel lernen, was sie mir sympathisch gemacht hat. Generell gab es einige coole Charaktere, auch wenn diese manchmal ein wenig verwirrend waren.
Die Autorin ist eine Transfrau und so fühlte sich vieles wie ihre eigenen Gedanken an, wie Anas Wunsch ihrem Jungenkörper zu entkommen. Im Laufe der Handlung kommen nur sehr viele Charaktere hinzu, die irgendwie in einem anderen Körper sind - während dies zwar die Botschaft unterstreicht, dass es nur auf die Seele ankommt, war es für das Kopfkino beim Lesen doch manchmal ein wenig erschwerlich. Prinzipiell also sehr cooles Konzept, in dieser Masse fand ich es aber leicht zu viel.
Trotz vieler düsterer Themen wirkte das Buch auch irgendwie öfters noch recht jung, die Hauptcharaktere sind 17.
Insgesamt hat mir vor allem das Worldbuilding und die Mischung aus Taktik und Magie gut gefallen, daher bin ich auf die Fortsetzung gespannt.
Eine wilde Mischung, die aber recht faszinierend ist, sobald man einmal in der Geschichte angekommen ist.
Im Fokus steht Ana, die nur einen billigen, kränklichen Jungenkörper ihr Eigen nennt. Um dem drohenden Tod zu entgehen lässt sie sich auf eine Arbeit als Söldnerin ein, während sie gleichzeitig auch noch eine magische Eliteschule besucht. So zusammengefasst klingt es nach recht viel, daher ist es nicht verwunderlich, dass einige Aspekte durchaus zu kurz geraten dabei.
Während das Buch als Dark-Academia-Sensation beworben wurde, ist dieser Teil der Handlung wohl mit am kürzesten ausgefallen. Ja, es gibt die Schule, und zwischendurch ist man auch mal kurz dort, aber insgesamt spielt das Leben dort keine große Rolle.
Viel öfters ist man bei den Söldnermissionen dabei und ich muss sagen, dass mir diese doch gut gefallen haben. Sie waren oft sehr spannend und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut zu verfolgen, mit welcher Strategie diesmal die Probleme gelöst wurden.
Dieser taktische Aspekt neben der Magie ist eine schöne Kombination, aber auch das Magiesystem mochte ich. Es ist nicht zu kompliziert und wird Stück für Stück eingeführt, und auch Ana muss erst noch viel lernen, was sie mir sympathisch gemacht hat. Generell gab es einige coole Charaktere, auch wenn diese manchmal ein wenig verwirrend waren.
Die Autorin ist eine Transfrau und so fühlte sich vieles wie ihre eigenen Gedanken an, wie Anas Wunsch ihrem Jungenkörper zu entkommen. Im Laufe der Handlung kommen nur sehr viele Charaktere hinzu, die irgendwie in einem anderen Körper sind - während dies zwar die Botschaft unterstreicht, dass es nur auf die Seele ankommt, war es für das Kopfkino beim Lesen doch manchmal ein wenig erschwerlich. Prinzipiell also sehr cooles Konzept, in dieser Masse fand ich es aber leicht zu viel.
Trotz vieler düsterer Themen wirkte das Buch auch irgendwie öfters noch recht jung, die Hauptcharaktere sind 17.
Insgesamt hat mir vor allem das Worldbuilding und die Mischung aus Taktik und Magie gut gefallen, daher bin ich auf die Fortsetzung gespannt.