Spannender Thriller mit Happy End

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Der Titel des Buches verrät bereits, dass es im Buch eine gewisse Parallele zu dem Grimm-Märchen gibt. Durch das ganze Buch begleiten uns viele Anspielungen wie blonde Haare und „der Turm des Schweigens“. Das Buch beginnt mit einem abscheulichen Mord an einem jungen Mädchen, erdrosselt mit eigenen blonden Haaren. Die LKA-Fallanalytikerin Rabea Wyler wird plötzlich durch die Ähnlichkeit der Fälle mit ihrem Schmerz und Verlust durch das Verschwinden ihrer Schwester wieder konfrontiert.

Die Rabea wird meist von ihrer Intuition geleitet und trotzdem schätz sie ihr ehemaliger Kollege Jan Grall gerade deshalb und natürlich für ihre unkonventionelle Denkweise. Er macht sich auf Rabea bei ihren Nachforschungen zu helfen, obwohl er nach dem letzten Fall sich selber geschworen hat nichts mit dem Profiling zu tun zu haben.

Im Verlauf des Romans wird deutlich sichtbar, dass der Mörder, der wahrer Mörder, ein ausgezeichneter Manipulator ist, der jeden Schachzug in seinem Spiel durchgedacht hat. Um seine Spuren zu verwischen, hetzt er zwei rivalisierenden Banden auf den Mörder auf und somit heizt er die Rivalität der Banden erst recht an. Aber all das gerät im Hintergrund als Rabea und Jan den tatsächlichen Mörder auf der Spur sind. Durch die Jagdfieber gepackt begehen sie viele gefährliche Fehler, sodass am Ende der Strippenzieher doch ums Leben kommt und sich dadurch der gerechten Strafe entzieht. Aber die Suche der Rabea geht dennoch zu Ende, als sie ganz überraschend die Nachricht bekommt, dass ihr Schwester immer noch am Leben ist und ihre lange Suche nach ihr endlich ein Ende gefunden hat.

Das Ende lässt auch vermuten, dass die Reihe „Wyler-Grall“ bald eine Fortsetzung hat, denn die beiden werden in Zukunft als selbständige Profiler zusammenarbeiten.

Das Buch ist mehreren Kapiteln aufgeteilt, welche eine sehr angenehme Länge zum Lesen haben. Die Spannung wird dennoch durch den ganzen Thriller aufrechterhalten. Ich habe das Buch in zwei Tage fertig gelesen und würde gerne bei der Gelegenheit auch andere Fälle von „Wyler-Grall“ lesen.

Auf jeden Fall eine klarer Kaufempfehlung um sich herbstliche Abende mit spannender Geschichte zu vertreiben.