Familiengeheimnisse
Die Autorin erzählt die Geschichte von drei Generationen einer Familie aus drei verschiedenen Perspektiven.
Zunächst lernen wir Lily kennen. Sie wurde in den USA geboren, spricht kaum Chinesisch, hat aber aufgrund ihrer chinesischen Eltern asiatische Gesichtszüge. Somit fühlt sie sich immer wie eine Außenseiterin. Als sie den Spross eines Familienunternehmens kennen und lieben lernt, zeigen sich schnell Probleme.
Danach lernen wir Lilys Sohn Nick kennen. Als Jugendlicher macht er sich auf die Suche nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Nick sieht ihm so ähnlich, dass er als „echter Amerikaner“ und nicht als Person mit chinesischer Herkunft durchgeht.
Schließlich lüftet die Großmutter Mei das Familiengeheimnis und erzählt, warum sie China zur Zeit der Kulturrevolution verlassen hat.
Bei der Bewertung des Buches bin ich zwiegespalten. Einerseits mochte ich die durchaus wichtigen Themen und auch, dass man das Familiengeheimnis erst nach und nach erfährt. Es wird deutlich, wie schädlich jahrzehntelanges Schweigen für die Beziehungen in einer Familie ist.
In der Umsetzung wirkt es jedoch unfertig. Die Handlung bricht oft unvermittelt ab und es folgt ein Zeitsprung oder Perspektivwechsel, der einen aus dem Zusammenhang reißt. Wichtige Entwicklungen werden nicht zu Ende erzählt, sondern finden außerhalb des Erzählrahmens statt.
Das fand ich sehr schade, denn dadurch entsteht eine emotionale Distanz. Die Handlungen und Charaktereigenschaften der Nebenfiguren blieben blass und schwer verständlich, und selbst die Hauptpersonen wurden mir nicht so recht sympathisch.
Insgesamt ist das Buch durchaus interessant und lesenswert, aber weniger berührend, als es hätte sein können.
Zunächst lernen wir Lily kennen. Sie wurde in den USA geboren, spricht kaum Chinesisch, hat aber aufgrund ihrer chinesischen Eltern asiatische Gesichtszüge. Somit fühlt sie sich immer wie eine Außenseiterin. Als sie den Spross eines Familienunternehmens kennen und lieben lernt, zeigen sich schnell Probleme.
Danach lernen wir Lilys Sohn Nick kennen. Als Jugendlicher macht er sich auf die Suche nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Nick sieht ihm so ähnlich, dass er als „echter Amerikaner“ und nicht als Person mit chinesischer Herkunft durchgeht.
Schließlich lüftet die Großmutter Mei das Familiengeheimnis und erzählt, warum sie China zur Zeit der Kulturrevolution verlassen hat.
Bei der Bewertung des Buches bin ich zwiegespalten. Einerseits mochte ich die durchaus wichtigen Themen und auch, dass man das Familiengeheimnis erst nach und nach erfährt. Es wird deutlich, wie schädlich jahrzehntelanges Schweigen für die Beziehungen in einer Familie ist.
In der Umsetzung wirkt es jedoch unfertig. Die Handlung bricht oft unvermittelt ab und es folgt ein Zeitsprung oder Perspektivwechsel, der einen aus dem Zusammenhang reißt. Wichtige Entwicklungen werden nicht zu Ende erzählt, sondern finden außerhalb des Erzählrahmens statt.
Das fand ich sehr schade, denn dadurch entsteht eine emotionale Distanz. Die Handlungen und Charaktereigenschaften der Nebenfiguren blieben blass und schwer verständlich, und selbst die Hauptpersonen wurden mir nicht so recht sympathisch.
Insgesamt ist das Buch durchaus interessant und lesenswert, aber weniger berührend, als es hätte sein können.