Spannend

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eprager Avatar

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Real Americans hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Rachel Khong erzählt von Familie, Identität und Zugehörigkeit auf eine Art, die gleichzeitig leichtfüßig und tiefgründig ist. Die Figuren wirken so echt und nahbar, dass man fast das Gefühl hat, sie würden gleich neben einem sitzen – verletzlich, eigensinnig und voller kleiner Unsicherheiten, die sie unglaublich sympathisch machen.

Besonders beeindruckt hat mich, wie Khong große Themen wie kulturelle Unterschiede, Selbstfindung und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt behandelt, ohne dabei belehrend oder überdramatisch zu sein. Die Geschichte bleibt lebendig und flüssig, mit Momenten, die zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen einladen.

Was lange nachhallt, ist die Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit – und wie Entscheidungen über Generationen hinweg wirken. Real Americans ist für mich ein Roman, der berührt, inspiriert und gleichzeitig ganz unaufdringlich das Herz erreicht. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.