Die Welt am Abgrund
„Red Star Down“ von D.B. John ist die Fortsetzung von „Stern des Nordens“ aus dem Jahr 2019. Ein packender Spionagethriller, den ich gern gelesen habe.
Im Mittelpunkt stehen die CIA-Agentin Jenna, die wir bereits aus dem Vorgänger kennen, Ljoscha, ein Moskauer Student und Eric, ein nordkoreanischer Spion.
Die Geschichte spielt in den Jahren 2017/ 2018. Donald Trump ist zum ersten Mal Präsident der Vereinigten Staaten. In Russland ist Wladimir Putin Präsident und in Nordkorea herrscht Kim Jong-un.
„Red Star Down“ ist spannend und unterhaltsam. Ein Mix aus Fakten und Fiktion. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Exotische Schauplätze, Macht und Verschwörung, das sind die Zutaten für diesen rasanten Thriller.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Jenna hat eine Zwillingsschwester, die an einem Südkoreanischen Strand entführt wurde und nach zwölf Jahren von Jenna in einer spektakulären Aktion befreit werden konnte.
Ljoscha hatte Putin live im Fernsehen herausfordert und bekommt nun seine Rache zu spüren. Sein Vater, ein russischer Spion und Doppelagent, stirbt fast zeitgleich in Washington.
Eric ist der einzige Absolvent des sogenannten Saat-Programms, der es in die USA, bis ins Weiße Haus geschafft hat. Und dann ist da noch ein 16-jähriger Teenager, der sich Stephen nennt…
Die drei Hauptfiguren gehen auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit Spionage, politischen Intrigen und Verrat um. Es bleibt abzuwarten, wem sie sich zuwenden werden, während sich die Lage dramatisch verändert.
Das Ende rundet die Geschichte gelungen ab und lässt gleichzeitig Raum für einen dritten Band.
Fazit: Globaler Spionagethriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.