REM

Wenn Schlaf zur Gefahr wird - sehr perfide

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kurzundbuch Avatar

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Allein die Grundidee finde ich unglaublich stark: Träume, die aufgezeichnet werden können – und die tödliche Konsequenzen haben. Das klingt nach einem Thriller, der Realität und Unterbewusstsein auf raffinierte Weise vermischt. Besonders der Einstieg mit dem kleinen Mädchen, das nicht einschlafen darf und dann neben dem ermordeten Vater aufwacht, wirkt sofort verstörend und intensiv.
Mich reizt vor allem diese dauerhafte Angst vor dem Schlaf, die Alysee offenbar ihr ganzes Leben begleitet. Schlaf ist etwas so Alltägliches, und genau das macht die Bedrohung hier so wirkungsvoll. Ich erwarte eine Mischung aus psychologischer Spannung und einem cleveren High-Concept-Ansatz, der einen ständig zweifeln lässt, was Traum und was Wirklichkeit ist. Das klingt nach einem Thriller, der einem buchstäblich den Schlaf rauben könnte.