REM

Das war wohl nix

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zoe82 Avatar

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Annika Strauss und Sebastian Fitzek haben zusammen einen Horrorthriller geschrieben. „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind…“
Hier ist es Jörg mit seiner Tochter Alysee. Und natürlich reitet er nicht, sondern rast mit seinem Wagen durch die Dunkelheit.
»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie aufwacht, ist ihr Vater tot.
Alysee hatte sich heimlich ein Somnakular aufgesetzt, eine Art VR-Brille und offenbar etwas Schreckliches gesehen.
21 Jahre später. Alysee hat ein Computerspiel programmiert. Auf dem Weg zur Abgabe begegnet sie der Rechtsanwältin Emilia Bergmann und erfährt, dass Jörg ihr ein altes Hotel vererbt hat.
Zusammen mit ihrem Jugendfreund Nico, mit dem sie aufgewachsen ist, begibt sie sich ins „de Ville“ und der Albtraum beginnt…
Wer „Duddits - Dreamcatcher“ (= Traumfänger) vom „Meister des Horrors“ King gelesen hat, ahnt wie die Geschichte enden könnte. Eine irre, wirre, blutige Geschichte.
„Nachtfahrt“ von Annika Strauss hatte von mir 4* bekommen. Sebastian Fitzeks Werke in der Regel auch, mindestens. Aber REM ist für mich „Ein Satz mit X.“
Dann doch lieber Vincent Kliesch „Nach einer Idee von Sebastian Fitzek“ oder gleich „Edward mit den Scherenhänden“.

Fazit: Leidlich spannende Mischung aus Grusel- und Science-Fiction-Story. Ich rate ab.