Schei*e. Beethoven.
☀️
𝘔𝘢𝘯𝘤𝘩𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘦𝘳𝘷𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘋𝘪𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘶 𝘫𝘢 𝘷𝘦𝘳𝘬𝘳𝘢𝘧𝘵𝘦𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯𝘴𝘵.
💭
Coming-of-Age-Geschichten liebe ich und entsprechend gespannt war ich auf diesen Roman. 𝘙𝘦𝘴𝘵𝘴𝘰𝘮𝘮𝘦𝘳 hat mich schnell abgeholt: leise, emotional und sehr stimmungsvoll erzählt er von einem Sommer, der alles verändert.
Im Mittelpunkt steht Dominik, der eines Tages das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Diese Erwartung lastet spürbar auf ihm, doch sie ist längst nicht das Einzige, was ihn beschäftigt. In diesem Sommer verliebt er sich zum ersten Mal und beginnt gleichzeitig, sich selbst zu hinterfragen. Man merkt, wie schwer ihm das Dorf und seine Rolle darin fallen. Seine Entwicklung wirkt nachvollziehbar und sensibel gezeichnet: ein junger Mensch, der versucht auszubrechen und herauszufinden, wer er eigentlich sein möchte und wer er ist. Besonders schön ist die Rolle von Biff, der für Dominik ein wichtiger Halt und emotionaler Anker ist.
Erwachsenwerden, Erwartungen der Familie, Identitätssuche und erste große Gefühle stehen im Mittelpunkt. Der Roman zeigt einfühlsam, wie überwältigend Übergangsphasen im Leben sein können und wie schwer es ist, den eigenen Weg zu finden.
Das Setting mit dem Bestattungsinstitut ist überraschend und wirkt fast gegensätzlich zum erwarteten Sommergefühl. Genau das macht die Geschichte so besonders. Gleichzeitig entfaltet sich eine warme, sommerliche Atmosphäre voller kleiner Ereignisse und Stimmungen, die den Roman sehr lebendig wirken lassen.
Der Schreibstil ist angenehm und sehr zugänglich. Die Geschichte baut eine starke emotionale Wirkung auf, sodass och am Ende auch feuchte Augen bekam. Die Erzählweise bleibt durchgehend fesselnd und lässt viel Raum für Gefühle und Entwicklung.
Ein toller, sommerlicher Coming-of-Age-Roman über erste große Gefühle, Träume und das Erwachsenwerden. Sensibel erzählt, atmosphärisch dicht und emotional nahbar.
Eine klare Leseempfehlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
(10/10)
𝘔𝘢𝘯𝘤𝘩𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘦𝘳𝘷𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘋𝘪𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘶 𝘫𝘢 𝘷𝘦𝘳𝘬𝘳𝘢𝘧𝘵𝘦𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯𝘴𝘵.
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Coming-of-Age-Geschichten liebe ich und entsprechend gespannt war ich auf diesen Roman. 𝘙𝘦𝘴𝘵𝘴𝘰𝘮𝘮𝘦𝘳 hat mich schnell abgeholt: leise, emotional und sehr stimmungsvoll erzählt er von einem Sommer, der alles verändert.
Im Mittelpunkt steht Dominik, der eines Tages das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Diese Erwartung lastet spürbar auf ihm, doch sie ist längst nicht das Einzige, was ihn beschäftigt. In diesem Sommer verliebt er sich zum ersten Mal und beginnt gleichzeitig, sich selbst zu hinterfragen. Man merkt, wie schwer ihm das Dorf und seine Rolle darin fallen. Seine Entwicklung wirkt nachvollziehbar und sensibel gezeichnet: ein junger Mensch, der versucht auszubrechen und herauszufinden, wer er eigentlich sein möchte und wer er ist. Besonders schön ist die Rolle von Biff, der für Dominik ein wichtiger Halt und emotionaler Anker ist.
Erwachsenwerden, Erwartungen der Familie, Identitätssuche und erste große Gefühle stehen im Mittelpunkt. Der Roman zeigt einfühlsam, wie überwältigend Übergangsphasen im Leben sein können und wie schwer es ist, den eigenen Weg zu finden.
Das Setting mit dem Bestattungsinstitut ist überraschend und wirkt fast gegensätzlich zum erwarteten Sommergefühl. Genau das macht die Geschichte so besonders. Gleichzeitig entfaltet sich eine warme, sommerliche Atmosphäre voller kleiner Ereignisse und Stimmungen, die den Roman sehr lebendig wirken lassen.
Der Schreibstil ist angenehm und sehr zugänglich. Die Geschichte baut eine starke emotionale Wirkung auf, sodass och am Ende auch feuchte Augen bekam. Die Erzählweise bleibt durchgehend fesselnd und lässt viel Raum für Gefühle und Entwicklung.
Ein toller, sommerlicher Coming-of-Age-Roman über erste große Gefühle, Träume und das Erwachsenwerden. Sensibel erzählt, atmosphärisch dicht und emotional nahbar.
Eine klare Leseempfehlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
(10/10)