Etwas dünne Handlung

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wusl Avatar

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Was mir gefallen hat war erst mal die Ausgangslage, deshalb habe ich mir das Buch zum Lesen besorgt. Ich mag Thriller, in denen die Akteure entweder durch Naturereignisse oder durch räumliche Begrenzung auf sich selbst und einander zurückgeworfen werden. Hier also auf eine Hütte im Wald.

Ich mag auch, dass das Buch sehr viele psychologische Aspekte aufgreift und sich nicht allein auf Action verlässt.
Andererseits kam irgendwann der Punkt, dass ich mehr Handlung und mehr Wendungen erwartete. Hier sehe ich ein Manko im Roman, denn die Bedrohung ist eher Innerlich in den Gedanken als Äußerlich real. Und dadurch verliert der Spannungsbogen immer wieder an Kraft.

Es war mein erstes Buch des Autors und meiner Meinung nach wurde das Potential nicht ausgeschöpft. Ich vermisste auch ein wenig, dass mir die Akteuere emotional nicht wirklich nahe kamen. Man konnte wenig Partei ergreifen und fieberte nicht mit.