Die Wunden der Kindheit
In „Schlaf” von Honor Jones begleiten wir Margaret, deren Kindheit sie bis heute prägt. Sie wächst in einer amerikanischen Kleinstadt auf und erlebt dort früh die emotionale Kälte ihrer Mutter sowie Übergriffe im eigenen familiären Umfeld. Als erwachsene Frau, mit zwei Töchtern und einer gescheiterten Ehe, ist sie immer wieder mit den Folgen dieser Erfahrungen konfrontiert.
Nur an wenigen Stellen wird der Roman wirklich explizit. Vieles spricht Jones nicht offen aus, sondern lässt es über eine Stimmung wirken, die schwer auf der Geschichte liegt und die man beim Lesen selbst deuten muss. Darin liegt für mich die Stärke des Buches.
Weniger überzeugt haben mich einige Szenen, die mir zu oberflächlich blieben und die Handlung kaum voranbrachten. Auch Margaret selbst ist mir fremd geblieben; ihr nahezukommen fiel mir schwer, und ihr Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen.
Ein Roman über ein schwieriges Thema, der mir gut gefallen hat, ohne mich ganz zu überzeugen.
Nur an wenigen Stellen wird der Roman wirklich explizit. Vieles spricht Jones nicht offen aus, sondern lässt es über eine Stimmung wirken, die schwer auf der Geschichte liegt und die man beim Lesen selbst deuten muss. Darin liegt für mich die Stärke des Buches.
Weniger überzeugt haben mich einige Szenen, die mir zu oberflächlich blieben und die Handlung kaum voranbrachten. Auch Margaret selbst ist mir fremd geblieben; ihr nahezukommen fiel mir schwer, und ihr Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen.
Ein Roman über ein schwieriges Thema, der mir gut gefallen hat, ohne mich ganz zu überzeugen.