ein gelungenes Debüt

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klassikfan Avatar

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"Schlaf" von Honer Jones ist das Debür der Schriftstellerin das eine Mutter-Tochterbezieheung beschreibt, die es in sich hat.
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit und ihre Auswirkung bis ins Erwachsenenleben, sind die zentralen Themen dieses Romans, der meines Erachtens eine Triggerwarnung haben sollte.

Der Leser erfährt auf verschiedenen Zeitebenen Margrets Geschichte, die mit einer distanzierten und gefühlskaten Mutter, einem chronisch untreuen Vater und einem Bruder aufwuchs.

Wir erfahren, was Margret in ihrer Kindheit widerfahren ist, die Reaktionen der Mutter darauf und ihre Probleme, die sich bis ins Erwachsenenalter ziehen.

Margeret, die sich gerade von ihrem Ehemann getrennt hat und nun mit ihren beiden Töchtern allein lebt, kehr in ihr Elternhaus zurück, als ihre Mutter erkrankt.

Ene Aufarbeitung ihrer Mutter-Tochter Beziehung und ihrer Traumata sind ihr nicht vergönnt und ließen mich als Leser geschockt zurück.

Die Auseinandersetzung Margrets mit ihren Traumata und dessen Auswirkung auf sie als Mutter und demzufolge auf die Erziehung hrer Töchter fand ich gut beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und eindringlich und lässt mich diese Buch sicherlich nicht vergessen.