Etwas schwunglos
Honor Jones erzählt in seinem Roman "Schlaf" die Geschichte von Margaret. Einer alleinerziehenden Mitdreißigerin mit 2 kleinen Töchtern, die immer wieder mit den Erlebnissen ihrer Kindheit konfrontiert wird. Ihre Mutter Elisabeth hat sie relativ streng und lieblos behandelt. Dabei war sie für die junge Margaret schwer zu kalkulieren: mal hat sie Zuwendung erfahren um im gleichen Moment der vollen Machtausspielung der Mutter ausgeliefert zu sein. Zusätzlich hat ihr Bruder Neal sie als junges Mädchen als ExperimentierObjekt für seine eigenen jugendlichen sexuelle Neugierde missbraucht und dies auf sehr perfide Art. Die erwachsenene Margaret steckt in der Beziehung zu ihrer Familie immer noch in dieser Rolle fest. Sie versucht zwar tapfer, sich zu befreien, aber die familiären Choreografien sind sehr mächtig.
Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Auch die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Als Zuschauer in dieser Geschichte sind Margarets Nöte manchmal schwer auszuhalten. Gleichzeitig ist ihr Verhalten gegenüber ihrer Familie und ihrem Exmann so zerrissen, dass man sich als Leser oft wünscht, dass sie endlich mal entflieht und sich dem Beziehungskarussell entzieht. Trotzdem vergebe ich nur 3 Sterne. An manchen Stellen war ich etwas gelangweilt, weil die Geschichte so vor sich hin geplätschert ist. Der Gesamtzusammenhang wird rasch klar und dann baut sich bis zum Ende wenig Spannung auf. Auch das Ende hat mich kaum berührt. Ich hätte mir etwas mehr Schwung gewünscht, mehr Ehrlichkeit und vielleicht auch, dass jemand mal ( symbolisch gemeint) mit der Hand auf den Tisch haut. So blieb die Geschichte etwas farblos.
Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Auch die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Als Zuschauer in dieser Geschichte sind Margarets Nöte manchmal schwer auszuhalten. Gleichzeitig ist ihr Verhalten gegenüber ihrer Familie und ihrem Exmann so zerrissen, dass man sich als Leser oft wünscht, dass sie endlich mal entflieht und sich dem Beziehungskarussell entzieht. Trotzdem vergebe ich nur 3 Sterne. An manchen Stellen war ich etwas gelangweilt, weil die Geschichte so vor sich hin geplätschert ist. Der Gesamtzusammenhang wird rasch klar und dann baut sich bis zum Ende wenig Spannung auf. Auch das Ende hat mich kaum berührt. Ich hätte mir etwas mehr Schwung gewünscht, mehr Ehrlichkeit und vielleicht auch, dass jemand mal ( symbolisch gemeint) mit der Hand auf den Tisch haut. So blieb die Geschichte etwas farblos.