Hinter der Fassade einer Familie
Die Kindheit von Margaret, genannt Margo, ist größtenteils unbeschwert. Sie wächst mit ihrem Bruder Neal, ihrer Mutter Elizabeth und ihrem Vater Hugh auf. Doch ein Sommer verändert alles…
„Schlaf“ ist der Debütroman von Honor Jones.
Erzählt wird die Geschichte aus der personalen Perspektive aus der Sicht von Margaret - in 38 Kapiteln, die sich über sieben Teile erstrecken. Dabei gibt es zwei Stränge: einerseits die Gegenwart und andererseits ihre Kindheit und Jugend vor 25 Jahren.
Margaret ist eine interessante, zugleich lebensnahe Protagonistin. Auch weitere weibliche Figuren stehen im Fokus der Geschichte: ihre Mutter Elizabeth und ihre Töchter.
In erster Linie geht es in der Geschichte um ein Kindheitstrauma und um Geheimnisse. Das Verarbeiten von Erinnerungen und Verletzungen spielen dabei eine bedeutsame Rolle. Hintergründig beschäftigt sich der Roman aber auch mit der Mutter-Tochter-Beziehung. Vor allem feministische Themen wie die Me-Too-Vorfälle und sexuelle Übergriffe tauchen ebenfalls immer wieder in der Geschichte auf. Dabei hinterfragt sie gängige Bilder von Männlichkeit. Damit setzt das Buch einen wichtigen gesellschaftlichen Impuls.
Auf den fast 380 Seiten hat der Roman zwar kein schnelles Erzähltempo, aber auch keine nennenswerten Längen. Die Geschichte hat mich mehrfach berührt. Auch das Ende hat mich überzeugt.
Nur auf den ersten Blick erscheint der Text unspektakulär. Die unaufgeregte Sprache ist atmosphärisch, eindrücklich und metaphorisch stark.
Das idyllische Covermotiv wirkt hübsch, wurde aber leider mit KI erstellt. Der deutsche Titel ist wortgetreu aus dem Englischen übersetzt („Sleep“).
Mein Fazit:
Mit „Schlaf“ ist Honor Jones meinen Erwartungen gerecht geworden. Ihr Debüt ist gleichsam bewegend und aufrüttelnd. Empfehlenswert!
„Schlaf“ ist der Debütroman von Honor Jones.
Erzählt wird die Geschichte aus der personalen Perspektive aus der Sicht von Margaret - in 38 Kapiteln, die sich über sieben Teile erstrecken. Dabei gibt es zwei Stränge: einerseits die Gegenwart und andererseits ihre Kindheit und Jugend vor 25 Jahren.
Margaret ist eine interessante, zugleich lebensnahe Protagonistin. Auch weitere weibliche Figuren stehen im Fokus der Geschichte: ihre Mutter Elizabeth und ihre Töchter.
In erster Linie geht es in der Geschichte um ein Kindheitstrauma und um Geheimnisse. Das Verarbeiten von Erinnerungen und Verletzungen spielen dabei eine bedeutsame Rolle. Hintergründig beschäftigt sich der Roman aber auch mit der Mutter-Tochter-Beziehung. Vor allem feministische Themen wie die Me-Too-Vorfälle und sexuelle Übergriffe tauchen ebenfalls immer wieder in der Geschichte auf. Dabei hinterfragt sie gängige Bilder von Männlichkeit. Damit setzt das Buch einen wichtigen gesellschaftlichen Impuls.
Auf den fast 380 Seiten hat der Roman zwar kein schnelles Erzähltempo, aber auch keine nennenswerten Längen. Die Geschichte hat mich mehrfach berührt. Auch das Ende hat mich überzeugt.
Nur auf den ersten Blick erscheint der Text unspektakulär. Die unaufgeregte Sprache ist atmosphärisch, eindrücklich und metaphorisch stark.
Das idyllische Covermotiv wirkt hübsch, wurde aber leider mit KI erstellt. Der deutsche Titel ist wortgetreu aus dem Englischen übersetzt („Sleep“).
Mein Fazit:
Mit „Schlaf“ ist Honor Jones meinen Erwartungen gerecht geworden. Ihr Debüt ist gleichsam bewegend und aufrüttelnd. Empfehlenswert!