Leise, aber eindringlich
„Schlaf“ ist ein leiser, aber sehr eindringlicher Roman, der sich mit Familie, Erinnerung und den Spuren beschäftigt, die schwierige Kindheitserfahrungen im späteren Leben hinterlassen. Im Mittelpunkt steht Margaret, die nach New York zurückkehrt, um von ihrer sterbenden Mutter Abschied zu nehmen. Dabei wird sie unweigerlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Besonders gelungen fand ich, wie Honor Jones die familiären Spannungen und Margarets Erinnerungen vermittelt. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern entwickelt seine Wirkung gerade durch die Zurückhaltung und die Atmosphäre. Die sachliche, teilweise kühle Sprache passt dabei erstaunlich gut zu der Geschichte und macht manche Szenen gerade deshalb umso beklemmender.
Die Handlung bewegt sich zwischen Margarets Kindheit und ihrem Leben als erwachsene Frau und zeigt, wie sehr vergangene Erlebnisse einen Menschen prägen können. Besonders die Passagen aus Margarets Kindheit sind emotional und bleiben im Gedächtnis.
„Schlaf“ ist kein Roman, der mit großen dramatischen Wendungen arbeitet. Vielmehr ist es eine stille und psychologisch interessante Geschichte über Familie, Verletzungen, Schuld und die Frage, wie man mit der eigenen Vergangenheit weiterleben kann. Eine anspruchsvolle, atmosphärische Lektüre, die noch eine Weile nachwirkt.
Besonders gelungen fand ich, wie Honor Jones die familiären Spannungen und Margarets Erinnerungen vermittelt. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern entwickelt seine Wirkung gerade durch die Zurückhaltung und die Atmosphäre. Die sachliche, teilweise kühle Sprache passt dabei erstaunlich gut zu der Geschichte und macht manche Szenen gerade deshalb umso beklemmender.
Die Handlung bewegt sich zwischen Margarets Kindheit und ihrem Leben als erwachsene Frau und zeigt, wie sehr vergangene Erlebnisse einen Menschen prägen können. Besonders die Passagen aus Margarets Kindheit sind emotional und bleiben im Gedächtnis.
„Schlaf“ ist kein Roman, der mit großen dramatischen Wendungen arbeitet. Vielmehr ist es eine stille und psychologisch interessante Geschichte über Familie, Verletzungen, Schuld und die Frage, wie man mit der eigenen Vergangenheit weiterleben kann. Eine anspruchsvolle, atmosphärische Lektüre, die noch eine Weile nachwirkt.