leise - intensive Kindheit
Ich konnte bereits in die Leseprobe hineinlesen und war gespannt was mich erwartet. Das erste Kapitel erzählt die Jugend von Margaret die mit ihrem 13jährigem Bruder Neal in Ihrer Mutter Elizabeth in einer Villa lebt. Das Verhältnis zu Ihrer Mutter ist lieblos und nicht einfach und wird durch Kontrolle dominiert. Auch das Ihr Bruder Neal sie sexuell berührt,lässt Ihre Mutter kalt. Auch als Erwachsene wird das Verhältnis zu Ihrer Mutter nicht besser. Dieses Buch besticht durch die leisen Töne und baut sich langsam auf. Die Passagen der Kindheit sind sehr intensiv. Das Nicht-Sehen-Wollen fand ich unfassbar. Also auch kein Wunder, das dies auch auf ihre eigenen Kinder übertragen wird. Ich kenne dies auch aus eigener Erfahrung, wo die Eltern auch nur das vermitteln können, was man selbst aus Kind erfahren hat.
Dies ist ein toller Roman, wo sich eine Erwachsene mit dem schwierigen Verhältnis zu Ihrer Mutter auseinander setzen muss. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen.
Dies ist ein toller Roman, wo sich eine Erwachsene mit dem schwierigen Verhältnis zu Ihrer Mutter auseinander setzen muss. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen.