Literarisch und voller Kraft
„Schlaf“ von Honor Jones ist ein Roman, der auf ruhige und doch eindringliche Art über komplizierte Familiendynamiken, zwischenmenschliche Beziehungen und traumatische Erlebnisse erzählt. Die Protagonistin Margaret erlebt eine nach außen harmonisch wirkende Kindheit und Jugend, hinter verschlossenen Türen jedoch entfalten sich verschiedene Beziehungen innerhalb der Familie, die zu verschiedenen körperlichen wie psychischen Traumata bei Margaret führen.
Die Handlung springt immer wieder zwischen der erzählten Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch werden einerseits die Folgen der schwerwiegenden Kindheitserlebnisse für das Erwachsenenleben deutlich. Andererseits wird man als Leser*in immer wieder in diese emotional herausfordernden bis traumatischen Erfahrungen reingezogen.
Jones‘ Sprache ist ruhig, zum Teil distanziert und gleichzeitig kraftvoll und gewaltig. Es wird wenig explizit ausgesprochen, umso mehr tragen jedoch die bedrückende Atmosphäre, die feinen Beobachtungen und die komplexen Beziehungen den Roman.
Das Cover lässt durch die blaue Altbauvilla, die von der Sonne angestrahlt und nur ein wenig Schatten durch die im Vorgarten stehenden Bäume erhält, eine leichte Sommerlektüre vermuten. Dieser Schein trügt genauso sehr wie das Bild einer Familie, bei der nach außen alles harmonisch zu sein scheint, im Inneren jedoch physische und psychische Gewalt herrschen.
Die Handlung springt immer wieder zwischen der erzählten Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch werden einerseits die Folgen der schwerwiegenden Kindheitserlebnisse für das Erwachsenenleben deutlich. Andererseits wird man als Leser*in immer wieder in diese emotional herausfordernden bis traumatischen Erfahrungen reingezogen.
Jones‘ Sprache ist ruhig, zum Teil distanziert und gleichzeitig kraftvoll und gewaltig. Es wird wenig explizit ausgesprochen, umso mehr tragen jedoch die bedrückende Atmosphäre, die feinen Beobachtungen und die komplexen Beziehungen den Roman.
Das Cover lässt durch die blaue Altbauvilla, die von der Sonne angestrahlt und nur ein wenig Schatten durch die im Vorgarten stehenden Bäume erhält, eine leichte Sommerlektüre vermuten. Dieser Schein trügt genauso sehr wie das Bild einer Familie, bei der nach außen alles harmonisch zu sein scheint, im Inneren jedoch physische und psychische Gewalt herrschen.