Nun ja....
Margaret hat eine ambivalente Beziehung zu ihrer Mutter. Obwohl sie in behüteten und gut situierten Verhältnissen aufwächst hat sie nie dieses Vertrauensverhältnis zu ihren Eltern entwickelt, das man jedem Kind wünscht. Die Mutter ist kalt, verständnislos und sehr in Konventionen verankert. Der Vater zwar entspannt und gütig, aber innerhalb der Familie machtlos. Der Bruder versucht sich eine eigene Stellung in Familie und Gesellschaft zu erarbeiten, stößt aber immer wieder an Grenzen, lässt seinen Frust an der eigenen Familie aus. Erlebnisse aus der Jugend lassen kein unbelastetes Verhältnis der Geschwister zu. So hat sich Margaret in die Gründung einer eigenen Familie gestürzt, was misslang und findet sich nun als alleinerziehende Mutter in nicht standesgemäßer Wohnung wieder. Dort ist sie dem Unverständnis des Ex, der naserümpfenden Mutter und den Herausforderungen des Alleinseins ausgesetzt. Einzig der neue Lover und die langjährige Freundin sind ein Lichtblick.
Leider hat die Leseprobe mehr versprochen als das Buch hielt. Ich fand das hin und her der Handlung ziemlich anstrengend. Zudem fand ich diese und auch die Figuren ziemlich unvollständig. Am Ende weis man unterschwellig, warum das Buch "Schlaf" heißt und kennt andeutungsweise die Geschehnisse in der Kindheit. Aber diese werden innerhalb der Familie nicht aufgearbeitet, wie man vor dem Hintergrund des nahen Lebensendes der Mutter vermuten würde. Es wird nur geräumt, gekocht, gelegentlich gestritten, gedemütigt, geredet aber irgendwie fehlt mir in der Geschichte Sinn und Ziel. Da fehlen ganz viele Details zwischen den Zeilen und auch das Ende ist mehr als unbefriedigend.
Leider hat die Leseprobe mehr versprochen als das Buch hielt. Ich fand das hin und her der Handlung ziemlich anstrengend. Zudem fand ich diese und auch die Figuren ziemlich unvollständig. Am Ende weis man unterschwellig, warum das Buch "Schlaf" heißt und kennt andeutungsweise die Geschehnisse in der Kindheit. Aber diese werden innerhalb der Familie nicht aufgearbeitet, wie man vor dem Hintergrund des nahen Lebensendes der Mutter vermuten würde. Es wird nur geräumt, gekocht, gelegentlich gestritten, gedemütigt, geredet aber irgendwie fehlt mir in der Geschichte Sinn und Ziel. Da fehlen ganz viele Details zwischen den Zeilen und auch das Ende ist mehr als unbefriedigend.