Richtig gut...
Ok, kurz Luft holen: Du kommst nach Hause, deine Mutter liegt im Sterben – und auf einmal kramt die Vergangenheit alles raus, was du jahrelang tief vergraben hast. Willkommen in Margarets Welt. Nicht gerade leichte Kost, aber Mann, ist das gut geschrieben!
Als Kind musste Margaret die ungewollten Übergriffe ihres eigenen Bruders alleine durchstehen – während ihre Mutter lieber wegschaute und Kontrolle über Fürsorge stellte. Klingt heavy? Ist es auch. Aber Jones zieht einen so sanft in die Geschichte rein, dass man gar nicht merkt, wie tief man schon drin steckt.
Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab und zeigen, wie Trauma das ganze Leben durchzieht – wie wir lieben, erziehen und irgendwie überleben. Kein dramatischer Showdown, keine Hollywood-Auflösung – stattdessen etwas viel Besseres: echte, rohe Menschlichkeit.
Berührend, klug, leise kraftvoll. Unbedingt lesen!