Ruhig

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andrear Avatar

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Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Von der Autorin hab ich bisher noch nichts gehört.
Wir begleiten hier Margaret auf Ihrem Lebensweg über lange Zeit hindurch.
In ihrer Kindheit prägt ein sehr traumatisches Erlebnis ihr Leben und sie muss dies auch fast alleine bewältigen. Die Beziehung zu ihrer Mutter Elisabeth ist zudem auch sehr schwierig. Die Mutter wirkt sehr kühl und reserviert auch als Margaret in ihr Elternhaus zurückkehrt als Elisabeth im Sterben liegt.
Vom anfangs glücklichen Kind mit aufregenden Erlebnissen schlittert Margaret durch das Trauma in eine hadernde Rolle die sie selbst auch als Mutter prägt. Zusehends erschöpft vom Alltag ist vom quirligen Kind kaum mehr was über. In diesem Teil war das Buch etwas langatmig für mich zu lesen. Die Autorin schafft es dennoch eine Stimmung zu erzeugen wo man trotzdem unbedingt weiterlesen möchte. Ein für mich als Thrillerfan sehr ruhiger atmosphärisch gut gestalteter Roman.