Unsicher
Der Roman bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart und versucht, Themen wie Mutter-Tochter-Beziehungen, Selbstbestimmung und familiäre Prägungen miteinander zu verweben.
Besonders die Rückblicke in Margarets Kindheit sind eindringlich und fesselnd. Hier gelingt es dem Buch, eine spürbare Atmosphäre von Unbehagen und innerer Zerrissenheit zu erzeugen. Die Erfahrungen, die Margaret als Mädchen macht, und die Rolle ihrer Mutter dabei wirken nachhaltig und geben dem Roman seine stärksten Momente.
In der Gegenwart hingegen verliert die Geschichte für mich an Klarheit. Es werden viele Themen angerissen – Scheidung, Mutterschaft, neue Beziehungen, die Verarbeitung der eigenen Vergangenheit – doch keines davon wird wirklich tiefgehend entwickelt. Dadurch wirkt der Erzählstrang teilweise unfokussiert, fast so, als würde vieles gleichzeitig passieren, ohne dass sich eine klare zentrale Aussage herauskristallisiert.
Das Buch liest sich insgesamt sehr schnell, was einerseits für einen zugänglichen Schreibstil spricht. Andererseits bleibt dadurch auch das Gefühl zurück, dass es emotional nicht ganz nachhallt. Die Frage nach einer klaren „Erkenntnis“ oder Botschaft bleibt offen – vielleicht bewusst, vielleicht aber auch, weil die vielen Themen nicht konsequent genug zusammengeführt werden.
Am Ende ist es ein Roman mit starken Ansätzen, insbesondere in der Darstellung von Kindheit und Erinnerung, der jedoch in der Gegenwartsperspektive etwas an Tiefe und Fokus vermissen lässt. Ein Buch, das sich gut lesen lässt, aber vermutlich keinen dauerhaft prägenden Eindruck hinterlässt.
Besonders die Rückblicke in Margarets Kindheit sind eindringlich und fesselnd. Hier gelingt es dem Buch, eine spürbare Atmosphäre von Unbehagen und innerer Zerrissenheit zu erzeugen. Die Erfahrungen, die Margaret als Mädchen macht, und die Rolle ihrer Mutter dabei wirken nachhaltig und geben dem Roman seine stärksten Momente.
In der Gegenwart hingegen verliert die Geschichte für mich an Klarheit. Es werden viele Themen angerissen – Scheidung, Mutterschaft, neue Beziehungen, die Verarbeitung der eigenen Vergangenheit – doch keines davon wird wirklich tiefgehend entwickelt. Dadurch wirkt der Erzählstrang teilweise unfokussiert, fast so, als würde vieles gleichzeitig passieren, ohne dass sich eine klare zentrale Aussage herauskristallisiert.
Das Buch liest sich insgesamt sehr schnell, was einerseits für einen zugänglichen Schreibstil spricht. Andererseits bleibt dadurch auch das Gefühl zurück, dass es emotional nicht ganz nachhallt. Die Frage nach einer klaren „Erkenntnis“ oder Botschaft bleibt offen – vielleicht bewusst, vielleicht aber auch, weil die vielen Themen nicht konsequent genug zusammengeführt werden.
Am Ende ist es ein Roman mit starken Ansätzen, insbesondere in der Darstellung von Kindheit und Erinnerung, der jedoch in der Gegenwartsperspektive etwas an Tiefe und Fokus vermissen lässt. Ein Buch, das sich gut lesen lässt, aber vermutlich keinen dauerhaft prägenden Eindruck hinterlässt.