Von Wunden, die sich nicht schließen
Der Roman „Schlaf“ von Honor Jones wurde vom Ullstein-Verlag als Hardcover mit Schutzumschlag herausgegeben. Der Anschnitt einer Villa mit Garten ist abgebildet. Da sich der räumliche Mittelpunkt der Geschichte im Elternhaus der Protagonistin abspielt, ist das eine sehr passende Wahl.
Das Buch dreht sich um Margaret und primär um ihr Verhältnis zu ihrer Mutter Elizabeth und ihrem älteren Bruder Neal. Weitere Personen zu denen sie in Bezug steht sind ihr Vater Hugh, ihr Exmann Ezra und ihr Freund Duncan. Der Erzählbogen spannt sich über ihre Kindheit bis in ihr Erwachsenenleben als Mutter der Töchter Helen und Jo.
Wie sehr die Erlebnisse der Kindheit auf die Verbindungen zu anderen Menschen und auf das eigene Verhalten wirken, auch Jahre später noch, wird an der Geschichte von Margaret deutlich. Sehr interessant fand ich die Entwicklung, die ihre Beziehungen durchmachen. Die Aktionen und das Verhalten der anderen Familienmitglieder, insbesondere von Elizabeth, lässt Spielraum und Deutung wie diese von ihren Kindheitserfahrungen geprägt wurden, ohne dass es thematisiert wird.
Ein psychologisch sehr dichter, vielschichtiger Roman, der teilweise verstörend durch seine authentischen Schilderungen und die Art wie Menschen andere bewusst und unbewusst verletzen und manipulieren wirkt.
Das Buch ist in einem angenehmen, flüssigen Schreibstil geschrieben. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers geschildert. Trotzdem es stilistisch nicht schwer zu lesen ist, ist das Thema keines zum rasch runterlesen.
Keine Wohlfühllektüre, keine lockere Unterhaltung. Aber ein Buch, dass es zu lesen lohnt!
Das Buch dreht sich um Margaret und primär um ihr Verhältnis zu ihrer Mutter Elizabeth und ihrem älteren Bruder Neal. Weitere Personen zu denen sie in Bezug steht sind ihr Vater Hugh, ihr Exmann Ezra und ihr Freund Duncan. Der Erzählbogen spannt sich über ihre Kindheit bis in ihr Erwachsenenleben als Mutter der Töchter Helen und Jo.
Wie sehr die Erlebnisse der Kindheit auf die Verbindungen zu anderen Menschen und auf das eigene Verhalten wirken, auch Jahre später noch, wird an der Geschichte von Margaret deutlich. Sehr interessant fand ich die Entwicklung, die ihre Beziehungen durchmachen. Die Aktionen und das Verhalten der anderen Familienmitglieder, insbesondere von Elizabeth, lässt Spielraum und Deutung wie diese von ihren Kindheitserfahrungen geprägt wurden, ohne dass es thematisiert wird.
Ein psychologisch sehr dichter, vielschichtiger Roman, der teilweise verstörend durch seine authentischen Schilderungen und die Art wie Menschen andere bewusst und unbewusst verletzen und manipulieren wirkt.
Das Buch ist in einem angenehmen, flüssigen Schreibstil geschrieben. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers geschildert. Trotzdem es stilistisch nicht schwer zu lesen ist, ist das Thema keines zum rasch runterlesen.
Keine Wohlfühllektüre, keine lockere Unterhaltung. Aber ein Buch, dass es zu lesen lohnt!