Vorwärts immer, rückwärts nimmer
In ihrem Roman „Schlaf“ entwirft Honor Jones ein Porträt einer Frau, die versucht, einen Neuanfang zu wagen. Die Protagonistin Margaret steht an einem wichtigen Wendepunkt: Hinter ihr liegt eine Scheidung, vor ihr die Herausforderung, sich auf einen neuen Mann einzulassen und nebenbei ihrem Job sowie ihren beiden Töchtern gerecht zu werden. Doch die wahre Last, die sie mit sich trägt, ist weit älter.
Das Zentrum des Buches ist die Beziehung zu ihrer Mutter Elizabeth. Jones beschreibt ein lähmendes Schweigen über die existenziellen Fragen, die zwischen den beiden Frauen stehen. Während Margaret verzweifelt nach Klärung, Anerkennung oder einer Entschuldigung sucht, bleibt Elizabeth eine unnahbare Mauer. Die Hoffnung auf eine letzte Aussprache zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und hält den Leser in einer beklemmenden Spannung.
Doch Honor Jones verweigert dem Leser und ihrer Protagonistin die einfache Lösung einer Versöhnung.
„Schlaf“ ist ein schonungsloser Roman über die Macht von erlebten Traumata und den Weg einer Frau, die lernen muss, mit Fragen zu leben, die niemals beantwortet werden.
Das Zentrum des Buches ist die Beziehung zu ihrer Mutter Elizabeth. Jones beschreibt ein lähmendes Schweigen über die existenziellen Fragen, die zwischen den beiden Frauen stehen. Während Margaret verzweifelt nach Klärung, Anerkennung oder einer Entschuldigung sucht, bleibt Elizabeth eine unnahbare Mauer. Die Hoffnung auf eine letzte Aussprache zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und hält den Leser in einer beklemmenden Spannung.
Doch Honor Jones verweigert dem Leser und ihrer Protagonistin die einfache Lösung einer Versöhnung.
„Schlaf“ ist ein schonungsloser Roman über die Macht von erlebten Traumata und den Weg einer Frau, die lernen muss, mit Fragen zu leben, die niemals beantwortet werden.