Wenn dir deine eigenen Geschichten zum Verhängnis werden... Ich brauche das Buch. Right now!
Bei diesem Cover konnte ich gar nicht anders, als sofort genauer hinzusehen. Es hat diesen unheimlich schönen, düsteren Vibe und die Details mit dem Wolf und dem Drachen, die sich da durchschlingen, sehen einfach faszinierend aus. Insbesondere die Kombination aus dem dunklen Blau und diesen leuchtenden Orange-Tönen fällt sofort auf. Man schaut drauf und weiß eigentlich direkt, dass einen da keine weichgespülte Story erwartet, sondern eine Welt, in der es ganz schön düster und geheimnisvoll zugeht. Für mich ein echter Hingucker, den man sich am liebsten sofort ins Regal stellen will.
Die Leseprobe selbst hat mich dann durch ihre intensive Atmosphäre regelrecht gepackt. Ich finde den Ansatz spannend: Kunst ist verboten, gilt als Sünde und lockt diese Schattenwesen an und ausgerechnet Inana kann das Erzählen einfach nicht sein lassen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ihre Leidenschaft eben nicht als die typische, nette „magische Gabe“ abgestempelt wird. Es fühlt sich für sie eher wie ein innerer Zwang an. Sie kennt das Risiko, weiß, wie unfassbar gefährlich das Ganze ist und zieht es trotzdem durch. Ganz nach dem Motto: Man weiß ganz genau, dass man sich massiven Ärger einbrockt, aber man kann einfach nicht aus seiner Haut. ^^
Inana ist als Charakter ohnehin ein echter Lichtblick. Sie wirkt clever, vorsichtig, hat aber auch einen ziemlich sturen Kopf. Vor allem ihre Sache mit dem verlorenen Herzen und wie sie ihre eigenen Erlebnisse in die Geschichten einbaut, fand ich tiefgründig. Hinter ihrer Fassade brodeln offensichtlich jede Menge Schmerz und Wut und ich will unbedingt wissen, was es mit ihrer Vergangenheit und dieser Narbe auf sich hat.
Auch das Worldbuilding wirft bei mir Fragen auf. Die Sündenlosen, die Schattenwesen, die ganzen Hierarchien und vor allem der Gedanke, dass sich diejenigen, die offiziell als „rein“ gelten, im Grunde alles erlauben dürfen, geben dem Ganzen einen ziemlich herben, düsteren Beigeschmack. Genau diesen Widerspruch finde ich extrem reizvoll: Nach außen hin wird jede Sünde hart bestraft, während die privilegierten Sündenlosen hinter verschlossenen Türen Dinge tun, die alles andere als sauber sind.
Der Schreibstil ist unheimlich flüssig und transportiert die Bilder im Kopf wirklich gut. Inanas Auftritt im Sinners’ Hole hatte ich beim Lesen glasklar vor Augen. Die Story nimmt auch superschnell an Fahrt auf. Spätestens als der Schattenjäger auf der Bildfläche erscheint und Inana klarmacht, dass er viel zu viel über sie weiß, hatte mich das Buch. Und dann ist die Leseprobe natürlich genau an der Stelle vorbei, wo man sich nur noch fragt: Wie zur Hölle will sie da jetzt wieder heil rauskommen?
Ich muss einfach weiterlesen. Ich will wissen, was Inana verbirgt, woher der Schattenjäger sie kennt und was er im Schilde führt. Außerdem bin ich gespannt, wie die beiden sich zusammenraufen und ob hinter den starren Regeln dieser Welt in Wahrheit etwas völlig anderes steckt. Die Leseprobe hat auf jeden Fall genau das geschafft, was sie soll: Ich habe jetzt einen Haufen Fragen im Kopf und will unbedingt die Antworten dazu haben.
Die Leseprobe selbst hat mich dann durch ihre intensive Atmosphäre regelrecht gepackt. Ich finde den Ansatz spannend: Kunst ist verboten, gilt als Sünde und lockt diese Schattenwesen an und ausgerechnet Inana kann das Erzählen einfach nicht sein lassen. Besonders gut hat mir gefallen, dass ihre Leidenschaft eben nicht als die typische, nette „magische Gabe“ abgestempelt wird. Es fühlt sich für sie eher wie ein innerer Zwang an. Sie kennt das Risiko, weiß, wie unfassbar gefährlich das Ganze ist und zieht es trotzdem durch. Ganz nach dem Motto: Man weiß ganz genau, dass man sich massiven Ärger einbrockt, aber man kann einfach nicht aus seiner Haut. ^^
Inana ist als Charakter ohnehin ein echter Lichtblick. Sie wirkt clever, vorsichtig, hat aber auch einen ziemlich sturen Kopf. Vor allem ihre Sache mit dem verlorenen Herzen und wie sie ihre eigenen Erlebnisse in die Geschichten einbaut, fand ich tiefgründig. Hinter ihrer Fassade brodeln offensichtlich jede Menge Schmerz und Wut und ich will unbedingt wissen, was es mit ihrer Vergangenheit und dieser Narbe auf sich hat.
Auch das Worldbuilding wirft bei mir Fragen auf. Die Sündenlosen, die Schattenwesen, die ganzen Hierarchien und vor allem der Gedanke, dass sich diejenigen, die offiziell als „rein“ gelten, im Grunde alles erlauben dürfen, geben dem Ganzen einen ziemlich herben, düsteren Beigeschmack. Genau diesen Widerspruch finde ich extrem reizvoll: Nach außen hin wird jede Sünde hart bestraft, während die privilegierten Sündenlosen hinter verschlossenen Türen Dinge tun, die alles andere als sauber sind.
Der Schreibstil ist unheimlich flüssig und transportiert die Bilder im Kopf wirklich gut. Inanas Auftritt im Sinners’ Hole hatte ich beim Lesen glasklar vor Augen. Die Story nimmt auch superschnell an Fahrt auf. Spätestens als der Schattenjäger auf der Bildfläche erscheint und Inana klarmacht, dass er viel zu viel über sie weiß, hatte mich das Buch. Und dann ist die Leseprobe natürlich genau an der Stelle vorbei, wo man sich nur noch fragt: Wie zur Hölle will sie da jetzt wieder heil rauskommen?
Ich muss einfach weiterlesen. Ich will wissen, was Inana verbirgt, woher der Schattenjäger sie kennt und was er im Schilde führt. Außerdem bin ich gespannt, wie die beiden sich zusammenraufen und ob hinter den starren Regeln dieser Welt in Wahrheit etwas völlig anderes steckt. Die Leseprobe hat auf jeden Fall genau das geschafft, was sie soll: Ich habe jetzt einen Haufen Fragen im Kopf und will unbedingt die Antworten dazu haben.