Klassiker trifft Fantasy

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cellissima Avatar

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Ich liebe Klassiker, in Sachen Fantasy bin ich hingegen schwierig - cosy fantasy lese ich mittlerweile sehr oft und gerne, in Sachen restliche Fantasy bin ich hingegen oft noch sehr wählerisch. Hier siegte aber wieder mal die Neugier, da Titel, Cover und Klappentext zu gut klangen.
Ich gebe zu - ich ließ mich auch etwas davon beeinflussen, dass die Bridgerton-Autorin das Buch so lobte und empfahl. Ich liebe Bridgerton, und wenn die Autorin dieses Buch empfiehlt ... die Erwartungen waren also hoch.
Also war ich gespannt und freute mich darauf, Stolz und Vorurteil ganz neu kennen zu lernen - erzählt aus Sicht der jüngsten Bennet-Schwester und nicht als reinen Klassiker, sondern gemischt mit Fantasy.
Melinda Taubs Schreibstil gefiel mir extrem gut, ebenfalls die Atmosphäre und der wundervolle Humor. In dieser Hinsicht lohnte sich die Lektüre absolut!
Leider weist die Geschichte aber immer wieder extreme Längen auf. Das hat bei mir Lesefluss und -freude deutlich geschmälert und dafür gesorgt, dass das Lesen mitunter sogar etwas anstrengend wurde.
Von der Magie hatte ich mir mehr erwartet. Mir war es nicht originell genug.
Die Idee ist spannend und gut, aber die Umsetzung ist aus meiner Sicht leider nicht wirklich gelungen. Die Geschichte ist nett für zwischendurch, letztendlich aber leider nichts Besonderes und nichts, was lange nachhallen wird.
Wer jedoch sowohl Klassiker als auch Fantasy wirklich liebt, dem könnte Stolz, Vorurteil und Hexerei durchaus gut gefallen. Mich hat das Werk leider enttäuscht.