Magisch, bissig, vielversprechend

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Schon das Cover hat mich direkt angesprochen, weil es genau diese Mischung aus düsterer Magie, Romantik und geheimnisvoller College-Atmosphäre ausstrahlt, die ich bei solchen Geschichten besonders mag. Und die Leseprobe hält diesen ersten Eindruck für mich auch sofort ein. Der Einstieg mit Gwen in der Tierklinik ist nicht nur originell, sondern auch richtig stark, weil man unmittelbar merkt, dass hier mehr drinsteckt als bloße Fantasy-Kulisse. Die Idee mit den Seelentieren, magischer Tiermedizin und dieser ganzen Welt voller Regeln, Privilegien und unterschwelliger Härte hat mich direkt neugierig gemacht. Gleichzeitig mochte ich sehr, wie schnell Spannung entsteht – vor allem durch Percys Schicksal und Gwens spontane Entscheidung, sich gegen das Richtige auf dem Papier und für das moralisch Richtige zu entscheiden.
Besonders gefallen haben mir die Figuren. Gwen wirkt auf mich klug, ehrgeizig und ein bisschen überfordert, aber gerade dadurch sehr greifbar und sympathisch. Man spürt sofort, wie viel Druck auf ihr lastet und wie sehr sie sich alles hart erarbeiten muss. Auch Harrisford macht direkt Eindruck, weil er nicht einfach nur unsympathisch angelegt ist, sondern sofort Reibung, Spannung und Dynamik in die Geschichte bringt. Dass dann auch noch soziale Unterschiede, Konkurrenz und ein deutlich spürbares Knistern mitschwingen, macht die Leseprobe für mich umso reizvoller. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und lebendig, sodass ich sofort in der Geschichte drin war. Für mich verspricht das eine richtig mitreißende Mischung aus Fantasy, Atmosphäre, Konflikt und Gefühl – und ich würde auf jeden Fall sehr gern weiterlesen.