Charaktere bedienen bekannte Rollentypen

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"Strange Familiars" kommt durchaus mit einem guten Setting um die Ecke, allerdings fällt es mir schwer, eine Beziehung zu den Hauptfiguren aufzubauen. Sie vermitteln mir das Gefühl, dass sie nach einem Baukastenprinzip zusammengebaut wurden und bekannte Rollen bedienen. Auf der einen Seite ist da die talentierte Stipendiatin aus armen Verhältnissen und auf der anderen Seite der arrongante Typ aus reichem Haus, der mit Topleistungen am Seamere College die Anerkennung seines grässlichen Vaters erringen möchte. (Maxton Hall lässt grüßen.) Dem besten Collegeabsolventen winkt ein prestigeträchtiger Job im Ministerium.

Strange Familiars sind magische Begleittiere, die sich allerdings nur gut situierte Familien leisten können. Als es in ganz London immer wieder zu magischen Entladungen und austickenden Familiars kommt, beginnen Gwen und Harrisford trotz aller Rivalität zu kooperieren und versuchen mehr herauszufinden. Natürlich kommen sie sich dabei auch näher. Noch öfter streiten sich aber. Die eigentlichen Stars der Geschichte sind für mich die Familiars, vor allem Kater Percy, aber auch Bartagame Pudding.Positiv herauszuheben ist auf jeden Fall der tolle Farbschnitt in kräftigen Farben!