Charmanter Auftakt

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lily2311 Avatar

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„Strange Familiars – Seamere College 1“ von Keshe Chow hat mich vor allem mit seiner ungewöhnlichen Mischung aus Fantasy, Magie und College-Setting angesprochen. Schon die Idee rund um die Familiars fand ich erfrischend und anders als vieles, was ich in letzter Zeit gelesen habe.

Der Einstieg fiel mir leicht, weil ich schnell einen Bezug zu den Figuren aufbauen konnte. Besonders die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir gefallen. Ihre Gespräche wirkten natürlich und haben dafür gesorgt, dass die Geschichte lebendig geblieben ist. Gerade die humorvollen Momente haben das Lesen für mich sehr angenehm gemacht.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war die magische Welt. Sie wird nach und nach aufgebaut, sodass immer wieder neue Details dazukommen. Dadurch blieb meine Neugier die ganze Zeit erhalten. Ich wollte wissen, welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden und wie sich die verschiedenen Beziehungen entwickeln.

Das Buch lebt für mich vor allem von seinen Figuren. Sie haben Ecken und Kanten, machen Fehler und wachsen im Laufe der Handlung an ihren Herausforderungen. Dadurch fühlten sie sich authentisch an und ich habe sie gerne begleitet.

An einigen Stellen hätte die Geschichte für meinen Geschmack etwas straffer erzählt sein können. Es gab Momente, in denen das Tempo kurz nachließ. Das hat meinen Lesespaß zwar nicht wirklich beeinträchtigt, war aber der Grund, warum es nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht hat.

Trotzdem hatte ich viel Freude mit dem Buch. Es hat genau die richtige Mischung aus Magie, Geheimnissen, Freundschaft und College-Alltag, ohne dabei überladen zu wirken. Vor allem die besondere Atmosphäre am Seamere College hat dafür gesorgt, dass ich gerne Zeit in dieser Welt verbracht habe.

Für mich ist „Strange Familiars“ ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.