Eine Reise in die Welt der Seelentiere

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
readinglama Avatar

Von

In dem Buch Strange Familiars von Keshe Chow geht es um Gwendolynne Chan und Harrisford Briggs, deren Abschluss am Seamere College kurz bevorsteht. Gwendolynne möchte unbedingt die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten, doch Harrisford macht ihr dabei Konkurrenz. Als London plötzlich von magischen Explosionen erschüttert wird, kommen sich die beiden näher, vertrauen sich ihre Geheimnisse an und versuchen gemeinsam herauszufinden, was hinter den Vorfällen steckt.
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil, da er angenehm, leicht verständlich und sehr flüssig war. Dadurch ließ sich das Buch schnell lesen und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. Auch die Idee mit Magie und Seelentieren fand ich spannend, da diese gedanklich mit Menschen kommunizieren können und der Geschichte etwas Besonderes verleihen. Vor allem die Szenen, in denen die Tiere behandelt oder erklärt wurden, fand ich interessant, weil sie sehr detailliert und glaubwürdig beschrieben waren.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Gwendolynne und Harrisford erzählt, wodurch man beide Charaktere besser kennenlernen konnte. Allerdings ging mir die Liebesgeschichte zwischen den beiden etwas zu schnell. Am Anfang konnten sie sich kaum ausstehen, und plötzlich waren sie sich sehr nah, was für mich nicht ganz nachvollziehbar war.
Etwas schwierig fand ich außerdem das Magiesystem, da ich es am Anfang nicht richtig verstanden habe. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, der Handlung direkt zu folgen.
Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, weil die Geschichte etwas Neues und Spannendes hatte und mich trotz kleiner Kritikpunkte neugierig gemacht hat.