Falscher Fokus
Ein Buch über Magie, bei dem mal nicht die Menschen im Fokus stehen, sondern die Tiere, durch die die Magie in die Welt kommt? Unbedingt, das klingt neu und niedlich und cosy und erfrischend. Da kann ich auch über die langsam etwas ausgelutschte Kulisse aus Universität und verfeindeten Studierenden hinwegsehen.
Gwendolynne ist nur dank eines Stipendiums am Seamere College und muss sich ordentlich anstrengen um ihren Abschluss als Jahrgangsbeste in Magischer Tiermedizin zu machen. Dem im Weg steht ihr größter Rivale Harrisford, der dank seines reichen und prominenten Vaters in einer wesentlich privilegierteren Position ist. Als immer mehr Tiere Probleme mit magischen Entladungen haben, müssen sich die zwei zusammentun um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Klingt spannend? Stimmt, das hätte richtig gut werden können! Und trotzdem schafft es das Buch nicht, mich zu überzeugen.
Die Figuren sind unheimliche Klischee-Schablonen. Natürlich macht Gwen sich nur wegen ihrer Eltern, denen sie helfen möchte, so viel Druck. Natürlich ist sie extrem unsicher und sucht ständig nach ihrem fehlenden Selbstbewusstsein. Und Harrisford ist natürlich unerträglich arrogant, redet nicht offen mit ihr und betet sie insgeheim schon seit Jahren an. Diese Rollenbilder hätte ich vielleicht noch verschmerzen können, wenn nicht auch die Nebenfiguren vollkommen austauschbar gewesen wären und man somit außer dem frechen Kater (der viel zu wenige Auftritte bekommt) niemanden hat, der die Handlung trägt.
Auch das Worldbuilding ist furchtbar lückenhaft. Die Herkunft der Magie erschließt sich mir bis zum Schluss nicht so richtig und die Erklärungen, die die Autorin versucht zu finden sind eher fadenscheinig.
Am schlimmsten aber finde ich, dass dieses Buch sein größtes Potential einfach verschenkt: ich meine wir haben hier magische Tiere! Und gewöhnliche Tiere, die Magie kanalisieren können!! Warum es hier zwei verschiedene Kategorien an Wesen gibt, wird leider auch nicht erklärt. Und irgendwie verliert sich dieses Thema im Laufe der Geschichte komplett. Die Handlung hat eigentlich kaum etwas mit den Tieren zu tun.
Und das soll sich auch noch über mehrere Bücher so weiterziehen?! Nein danke.
Gwendolynne ist nur dank eines Stipendiums am Seamere College und muss sich ordentlich anstrengen um ihren Abschluss als Jahrgangsbeste in Magischer Tiermedizin zu machen. Dem im Weg steht ihr größter Rivale Harrisford, der dank seines reichen und prominenten Vaters in einer wesentlich privilegierteren Position ist. Als immer mehr Tiere Probleme mit magischen Entladungen haben, müssen sich die zwei zusammentun um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Klingt spannend? Stimmt, das hätte richtig gut werden können! Und trotzdem schafft es das Buch nicht, mich zu überzeugen.
Die Figuren sind unheimliche Klischee-Schablonen. Natürlich macht Gwen sich nur wegen ihrer Eltern, denen sie helfen möchte, so viel Druck. Natürlich ist sie extrem unsicher und sucht ständig nach ihrem fehlenden Selbstbewusstsein. Und Harrisford ist natürlich unerträglich arrogant, redet nicht offen mit ihr und betet sie insgeheim schon seit Jahren an. Diese Rollenbilder hätte ich vielleicht noch verschmerzen können, wenn nicht auch die Nebenfiguren vollkommen austauschbar gewesen wären und man somit außer dem frechen Kater (der viel zu wenige Auftritte bekommt) niemanden hat, der die Handlung trägt.
Auch das Worldbuilding ist furchtbar lückenhaft. Die Herkunft der Magie erschließt sich mir bis zum Schluss nicht so richtig und die Erklärungen, die die Autorin versucht zu finden sind eher fadenscheinig.
Am schlimmsten aber finde ich, dass dieses Buch sein größtes Potential einfach verschenkt: ich meine wir haben hier magische Tiere! Und gewöhnliche Tiere, die Magie kanalisieren können!! Warum es hier zwei verschiedene Kategorien an Wesen gibt, wird leider auch nicht erklärt. Und irgendwie verliert sich dieses Thema im Laufe der Geschichte komplett. Die Handlung hat eigentlich kaum etwas mit den Tieren zu tun.
Und das soll sich auch noch über mehrere Bücher so weiterziehen?! Nein danke.