Für mich eher 2.5 Sterne!
Schon beim ersten Blick hat mich der Farbschnitt mit der schwarzen Katze in dieser Buntglasfenster‑Optik begeistert. Solche liebevollen Details ziehen mich sofort an, und auch die Grundidee mit den Seelentieren und der magischen Tiermedizin klang nach etwas Besonderem. Der Einstieg hat mir dann wirklich gut gefallen: Gwen, die angehende Tierärztin, rettet gleich zu Beginn den alten, mürrischen Kater Percy – ein Seelentier, das schon einiges hinter sich hat. Dass sie dabei bewusst gegen Regeln verstößt, hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Sie wirkt ehrgeizig, aber gleichzeitig verletzlich, weil sie so hart arbeitet, um später ihre Familie zu unterstützen, die ständig um ihr kleines Restaurant kämpfen muss.
Harrisford dagegen war für mich von Anfang an ein rotes Tuch. Sein arrogantes Auftreten, sein Status als reicher Sohn und dann diese abwertenden Aussagen über Gwen als „Abschaum aus der Unterschicht“ – das hat ihn für mich als Love Interest komplett disqualifiziert. Auch die Kapitel aus seiner Sicht konnten daran nichts ändern. Seine Erklärungen wirkten eher wie Ausflüchte, und die Art, wie er Gwen behandelt, hat mich emotional komplett rausgeworfen.
Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil mich das Magiesystem und die Seelentiere wirklich interessiert haben. Umso enttäuschender war es, dass die magische Welt insgesamt erstaunlich blass bleibt. Die Tiermedizin, die Seelentiere, all das, was eigentlich den Kern der Geschichte ausmachen sollte, bekommt viel zu wenig Raum. Stattdessen gibt es Beschreibungen von London, der Gala oder der Umgebung, die zwar solide sind, aber den Zauber dieser Welt nicht wirklich transportieren. Die Zentauren und ihre Sternendeutungen erinnerten mich zusätzlich stark an Harry Potter, ohne dass daraus etwas Eigenständiges entsteht.
Auch die Romanze hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Zwischen Gwen und Harrisford entsteht keine echte Verbindung. Ihr Misstrauen bleibt bestehen, und die körperlichen Momente wirken eher wie ein Fremdkörper in der Handlung. Die Rivalität der beiden bleibt ebenfalls blass – abgesehen von der Punktevergabe am College, die Gwen unbedingt gewinnen wollte, spürt man kaum Reibung. Plötzlich arbeiten sie zusammen, brechen sogar gemeinsam ein, als wäre nie etwas gewesen. Da fehlte mir einfach Intensität: echte Schlagabtausche, Reibung, Funken. Und nur weil eine Sexszene vorkommt, wird daraus noch lange keine spicy Romance.
Erst gegen Ende zieht die Spannung etwas an, aber nach fast 400 Seiten reicht das für mich nicht aus, um die Geschichte noch zu retten. Das offene Ende – typisch für eine Dilogie – hat mich auch nicht neugierig auf Band 2 gemacht. Da der zweite Teil wohl erst 2028 erscheint, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür hat mich die Handlung insgesamt zu wenig mitgerissen.
Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer starken Grundidee, einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Einstieg, das sein Potenzial aber nicht ausschöpft. Die Welt hätte größer, magischer und lebendiger sein können, und die Beziehung der Protagonisten hat mich emotional komplett kaltgelassen.
Fazit: Ein atmosphärischer Anfang und eine spannende Idee, die sich leider nicht entfalten. Zu wenig Tiefe, zu wenig Magie, eine Romanze ohne Funken – für mich solide, aber nicht überzeugend.
Harrisford dagegen war für mich von Anfang an ein rotes Tuch. Sein arrogantes Auftreten, sein Status als reicher Sohn und dann diese abwertenden Aussagen über Gwen als „Abschaum aus der Unterschicht“ – das hat ihn für mich als Love Interest komplett disqualifiziert. Auch die Kapitel aus seiner Sicht konnten daran nichts ändern. Seine Erklärungen wirkten eher wie Ausflüchte, und die Art, wie er Gwen behandelt, hat mich emotional komplett rausgeworfen.
Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil mich das Magiesystem und die Seelentiere wirklich interessiert haben. Umso enttäuschender war es, dass die magische Welt insgesamt erstaunlich blass bleibt. Die Tiermedizin, die Seelentiere, all das, was eigentlich den Kern der Geschichte ausmachen sollte, bekommt viel zu wenig Raum. Stattdessen gibt es Beschreibungen von London, der Gala oder der Umgebung, die zwar solide sind, aber den Zauber dieser Welt nicht wirklich transportieren. Die Zentauren und ihre Sternendeutungen erinnerten mich zusätzlich stark an Harry Potter, ohne dass daraus etwas Eigenständiges entsteht.
Auch die Romanze hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Zwischen Gwen und Harrisford entsteht keine echte Verbindung. Ihr Misstrauen bleibt bestehen, und die körperlichen Momente wirken eher wie ein Fremdkörper in der Handlung. Die Rivalität der beiden bleibt ebenfalls blass – abgesehen von der Punktevergabe am College, die Gwen unbedingt gewinnen wollte, spürt man kaum Reibung. Plötzlich arbeiten sie zusammen, brechen sogar gemeinsam ein, als wäre nie etwas gewesen. Da fehlte mir einfach Intensität: echte Schlagabtausche, Reibung, Funken. Und nur weil eine Sexszene vorkommt, wird daraus noch lange keine spicy Romance.
Erst gegen Ende zieht die Spannung etwas an, aber nach fast 400 Seiten reicht das für mich nicht aus, um die Geschichte noch zu retten. Das offene Ende – typisch für eine Dilogie – hat mich auch nicht neugierig auf Band 2 gemacht. Da der zweite Teil wohl erst 2028 erscheint, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür hat mich die Handlung insgesamt zu wenig mitgerissen.
Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer starken Grundidee, einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Einstieg, das sein Potenzial aber nicht ausschöpft. Die Welt hätte größer, magischer und lebendiger sein können, und die Beziehung der Protagonisten hat mich emotional komplett kaltgelassen.
Fazit: Ein atmosphärischer Anfang und eine spannende Idee, die sich leider nicht entfalten. Zu wenig Tiefe, zu wenig Magie, eine Romanze ohne Funken – für mich solide, aber nicht überzeugend.