Magiephilie
Nach sieben Jahren Studium magischer Tiermedizin steht Gwen kurz vor dem Abschluss. Als chinesischstämmige Stipendiatin muss sie unbedingt Jahrgangsbeste werden, um den Job zu kriegen, bei dem sich am meisten verdienen lässt, sodass sie das Restaurant ihrer Eltern retten kann. Doch da gibt es noch Harrisford Briggs, Sohn eines reichen CEOs, der ebenfalls beste Chancen auf den Jahrgangsbesten hat. Als es zu unkontrollierten Ausbrüchen von Magie bei den magischen Seelentieren kommt, müssen sich Gwen und Harrisford zusammenschließen, um der Sache auf den Grund zu gehen und trotz ihrer Rivalität sind sie gezwungen, einander zu vertrauen.
Magische Akademie? Check! Magische Tiere/Magische Tiermedizin? Check! Rivals to Lovers? Check! Was also kann da noch schiefgehen? Vorneweg: ganz schön viel. Aber zuerst das Positive: Es gab einen diversen Cast und damit verbunden auch gut was zu lesen über Rassismus, Diskriminierung und Bevorzugung von weißen Leuten. Das fand ich echt gut und das ist auch der Grund, warum ich von 2.5 auf 3 Punkte aufgerundet habe. Der Rest ließ nämlich echt zu wünschen übrig. Die Familiars, also die sprechenden Seelentiere, waren genauso langweilig wie Hermine und Draco ... oh. Wait. Das wwar gar keine Fanfiktion? Hat sich aber genauso gelesen. Harrisford (was für ein selten bescheu... Name, ich wollte immer Harrison Ford lesen) war sogar vom Aussehen her Draco Malfoy auf Temu bestellt und Hermine bekam einen chinesischen Hintergrund. Sie streiten sich schon seit sieben (!) Jahren. Beide sind Mitte zwanzig und benehmen sich wie pubertierende Teens, sogar mit dem ständigen Wiederholens des "ER IST MEIN ERZFEIND!". Hermine ... ich meine Gwen wird ständig als die cleverste, klügste und intelligenteste Hexe bezeichnet, wobei sie dafür allerdings den Beweis schuldig blieb. Sie war kompetent und tierlieb, das stimmt immerhin.
Harrisford war äußerst unangenehm. Gwen wird von seinem Vater mit einer Waffe bedroht, er will sie töten, aber hey: Das können wir mal nicht der Polizei erzählen. Dafür erpresst er Gwen eiskalt, aber das ist schon okay, er sieht nämlich wahnsinnig gut aus. Außerdem ist er seit Jahren in Gwen verliebt, da macht man das eben so. Die Geschichte plätschert dann so vor sich hin, furchtbar langatmig und mit den immer selben Szenen. Gwen trifft auf Harrisford, sie streiten sich, der Typ wird mal kurz nett, sie schmilzt dahin, irgendwas passiert zwischen ihnen, dann macht er einen A-lochmove und sie ist eingeschnappt und beschließt, nie wieder mit ihm zu reden. Bis zur nächsten identischen Szene jedenfalls. Harrisford, der megareiche Junge aus gutem Haus, muss auch unbedingt Jahrgangsbester werden, weil sein Vater ihn erpresst. Entweder Jahrgangsbester oder er muss mit ihm arbeiten. Es gibt nämlich auf der GANZEN, WEITEN Welt keine Möglichkeit, zu arbeiten, ohne dass Daddy Superstar ihm eine reindrücken kann. Ja. Klar. Besonders bei magischen Tierarztpraxen. Harrisford ist zwar 25, hat aber nicht gelernt, dass Erwachsene auf eigenen Füßen stehen können.
Der Schluss war dann auch strange, aber eher nicht wegen der familiars. Immerhin kam jetzt mal etwas Bewegung in die Geschichte. Ach so, und Gwen hat einen Job gefunden, der fast genauso gut bezahlt wird wie der angestrebte. Warum jetzt also der ganze Terz von wegen Jahrgangsbeste? Alles in allem konnte mich die Geschichte nur wenig mitnehmen.
Magische Akademie? Check! Magische Tiere/Magische Tiermedizin? Check! Rivals to Lovers? Check! Was also kann da noch schiefgehen? Vorneweg: ganz schön viel. Aber zuerst das Positive: Es gab einen diversen Cast und damit verbunden auch gut was zu lesen über Rassismus, Diskriminierung und Bevorzugung von weißen Leuten. Das fand ich echt gut und das ist auch der Grund, warum ich von 2.5 auf 3 Punkte aufgerundet habe. Der Rest ließ nämlich echt zu wünschen übrig. Die Familiars, also die sprechenden Seelentiere, waren genauso langweilig wie Hermine und Draco ... oh. Wait. Das wwar gar keine Fanfiktion? Hat sich aber genauso gelesen. Harrisford (was für ein selten bescheu... Name, ich wollte immer Harrison Ford lesen) war sogar vom Aussehen her Draco Malfoy auf Temu bestellt und Hermine bekam einen chinesischen Hintergrund. Sie streiten sich schon seit sieben (!) Jahren. Beide sind Mitte zwanzig und benehmen sich wie pubertierende Teens, sogar mit dem ständigen Wiederholens des "ER IST MEIN ERZFEIND!". Hermine ... ich meine Gwen wird ständig als die cleverste, klügste und intelligenteste Hexe bezeichnet, wobei sie dafür allerdings den Beweis schuldig blieb. Sie war kompetent und tierlieb, das stimmt immerhin.
Harrisford war äußerst unangenehm. Gwen wird von seinem Vater mit einer Waffe bedroht, er will sie töten, aber hey: Das können wir mal nicht der Polizei erzählen. Dafür erpresst er Gwen eiskalt, aber das ist schon okay, er sieht nämlich wahnsinnig gut aus. Außerdem ist er seit Jahren in Gwen verliebt, da macht man das eben so. Die Geschichte plätschert dann so vor sich hin, furchtbar langatmig und mit den immer selben Szenen. Gwen trifft auf Harrisford, sie streiten sich, der Typ wird mal kurz nett, sie schmilzt dahin, irgendwas passiert zwischen ihnen, dann macht er einen A-lochmove und sie ist eingeschnappt und beschließt, nie wieder mit ihm zu reden. Bis zur nächsten identischen Szene jedenfalls. Harrisford, der megareiche Junge aus gutem Haus, muss auch unbedingt Jahrgangsbester werden, weil sein Vater ihn erpresst. Entweder Jahrgangsbester oder er muss mit ihm arbeiten. Es gibt nämlich auf der GANZEN, WEITEN Welt keine Möglichkeit, zu arbeiten, ohne dass Daddy Superstar ihm eine reindrücken kann. Ja. Klar. Besonders bei magischen Tierarztpraxen. Harrisford ist zwar 25, hat aber nicht gelernt, dass Erwachsene auf eigenen Füßen stehen können.
Der Schluss war dann auch strange, aber eher nicht wegen der familiars. Immerhin kam jetzt mal etwas Bewegung in die Geschichte. Ach so, und Gwen hat einen Job gefunden, der fast genauso gut bezahlt wird wie der angestrebte. Warum jetzt also der ganze Terz von wegen Jahrgangsbeste? Alles in allem konnte mich die Geschichte nur wenig mitnehmen.