Magische Tiermedizin

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karouchi Avatar

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Strange Familiars hat mich vor allem mit seiner Idee überrascht. Magische Tiermedizin als Mittelpunkt einer Fantasygeschichte fühlt sich endlich mal nach etwas anderem an als die typischen Akademie-Settings.
Gwen und Harrisford studieren beide am Seamere College und konkurrieren ständig miteinander. Dieses akademische Rivalitätsding funktioniert richtig gut, weil beide ehrgeizig sind und sich gegenseitig nichts schenken. Gleichzeitig merkt man aber ziemlich schnell, dass da mehr dahintersteckt.
Was das Buch für mich besonders macht, sind die magischen Tiere und generell dieser ganze „Fantasy-Vet“-Aspekt. Das wirkt kreativ und hebt sich wirklich von vielen anderen Romantasybüchern ab. Vor allem Gwens sarkastischer Katzen-Familiar stiehlt teilweise komplett die Show.
Die Stimmung liegt irgendwo zwischen Dark Academia, Chaos in London und Romantasy. Dazu kommen magische Explosionen, korrupte Strukturen und Probleme rund um die Nutzung von Magie. Dadurch fühlt sich die Welt größer an als nur „Magische Schule + Romance“.
Die Beziehung ist klar Rivals to Lovers und lebt stark von Wortgefechten und Spannung. Manchmal zieht sich das Slow Burn etwas, aber die Chemie stimmt.
Insgesamt eine richtig starke Mischung aus Romantasy, magischer Akademie und ungewöhnigem Fantasy-Konzept. Gerade die Idee mit der magischen Tiermedizin macht das Buch für mich deutlich interessanter als viele andere Academia-Bücher.