Magische Wesen, Dark-Academia-Vibes und eine Enemies-to-Lovers Romanze

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zimtie Avatar

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"Strange Familiars" ist eine süße Romantasy mit Dark-Academia-Vibes, einiges an Spice, Magie, magische Wesen und einer Enemies-to-Lovers-Romance.

Im klaren Fokus liegt hier die Romance zwischen Harrisford und Gwendolynne. Harrisford ist ein reicher, arroganter Schnösel, der um jeden Preis das Studium als Jahrgangsbester abzuschließen, um einen Job am Ministerium für Magische Wesen zu ergattern. Seine größte Konkurrentin ist Gwendolynne. Sie kommt aus ärmlicheren Verhältnissen und der Erfolg im Studium ist nicht nur für sie, sondern auch für ihre Eltern von entscheidender Bedeutung, damit ihr Familienunternehmen vor dem Ruin bewahrt wird.
Als eines Tages Magieexplosionen London erschüttern, wollen Gwen und Harrisford beide aus unterschiedlichen Gründen, aber mit demselben Ziel, herausfinden, was dahintersteckt und lernen sich so immer besser kennen.

Die Romance-Story ist schon relativ klischeehaft, aber trotzdem süß. Für meinen Geschmack stand sie aber etwas zu sehr im Fokus, ich hätte mich über etwas mehr Worldbuilding stattdessen gefreut, weil ich hier sehr großes Potential sehe.

Ich fand einige der magischen Aspekte der Welt sehr interessant und es war wirklich mal ein erfrischender neuer Ansatz. Magie zählt als Währung und wird zur Verfügung gestellt, aber auch kontrolliert von zwei großen Konzernen. Die Magie und der Fantasy-Teil treffen hier quasi auch auf Wirtschaft und Politik im weitesten Sinne.

Die magischen Wesen spielen hier eher eine Nebenrolle, wobei die Seelentiere von Gwen und Harrisford natürlich eher im Fokus stehen als nur die Tiere, die sie im Rahmen ihres Studiums behandeln. Hier hätte ich mich aber gerne einen noch stärkeren Fokus gewünscht, da ich das anhand des Titels und des Klappentext erwartet hätte und ich das mit am interessantesten fand.

Manche Teile der Story, die mit den Magieexplosionen zu tun haben, fand ich etwas verwirrend und unnötig verkompliziert. So richtig hatte ich am Ende nicht das Gefühl, das verstanden zu haben, was es genau damit auf sich hat. Aber vielleicht kommt das dann ja im Folgeband.

Insgesamt eine gemütliche, romantische Geschichte mit Fantasy-Aspekten und guten Ansätzen. Von der Fortsetzung erwarte ich noch mehr Worldbuilding, einen stärkeren Fokus auf den magischen Geschöpfen und etwas mehr Spannung.