Mit Seelentier zum Highlight

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Ich habe mir unter "Strange Familiars" von Keshe Chow wohl etwas Anderes vorgestellt und bin von der großartigen Geschichte absolut in den Bann gezogen worden.

Aber fangen wir von vorne an. Die versprochenen Dark-Academia-magischer-Tierarzt-Vibes sind vollkommen da und ich feiere sie total. Dazu gibt es aber ein klasse Worldbuilding und eine sich immer stärker verdüsternde Grundstimmung. Was als lustiger Rivalitätskampf mit tierischen Sidekicks anfing, mischte sich mit einer sehr vielschichtigen Story. Keshe Chow weiß, wie sie stilistisch unterhalten kann und ich habe es geliebt.

Bei den Charakteren habe ich meinen Favoriten: Percy. 🐈‍⬛ Flauschig, magisch, grummelig.
Aber auch die beiden Protagonisten, aus deren Sicht die Geschichte sich entwickelt, habe ich in mein Herz geschlossen. Ihre Rivalität fühlte sich authentisch an, ihre Entwicklungen ebenso. Ich mochte es sehr, wie Harrisford auf die Erlebnisse von Gwendolynne (bspw. Armut, erlebter Rassismus) einging. Die romantische Spannung zwischen den Beiden war ein anderes Highlight. Die Nebencharaktere vermögen zudem zu überraschen und das oft. Auf ihre ganze eigene Art. 🤭

"Strange Familiars" ist ein besonderer Dilogieauftakt für alle, die Urban Fantasy mit Mystery- und leichten Dark-Academia-Vibes mögen. Dazu gibt es wunderbare tierische Sidekicks und eine authentische Romance.
Ich hätte nun gern den finalen Band. 🙂

Schreibstil & Plot 5/5⭐
Worldbuilding & Logik 5/5⭐
Charaktere & Entwicklung 5/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 5/5⭐