Ich kann es kaum erwarten, dass der Folgeband kommt
Sturmland von Miriam Georg war für mich wieder genau das, was ich von der Autorin erwartet habe. Seit ihrer Hamburger Auswanderer-Saga greife ich jedes Mal mit großer Vorfreude zu ihren Büchern – und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und führt von Hamburg vor allem nach Norderney und Borkum. Im Mittelpunkt steht Coraline, die vor ihrem bisherigen Leben flieht und auf Norderney als Gouvernante der kleinen Emmy eine Anstellung findet. Dort wird sie mit einer Lebenswirklichkeit konfrontiert, die ihr völlig fremd ist: geprägt von Armut, Entbehrungen und den harten Bedingungen auf den ostfriesischen Inseln. Gleichzeitig merkt sie schnell, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Besonders gefallen hat mir, wie Miriam Georg historische Ereignisse und gesellschaftliche Themen in die Geschichte einwebt. Es geht unter anderem um die Anfänge der Seenotrettung, um die Rolle der Frau, um Bildung und darum, welche Möglichkeiten Frauen damals überhaupt hatten, ihr Leben selbst zu gestalten. Gleichzeitig erzählt sie eine berührende Geschichte über Liebe, Hoffnung und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Wie schon in ihren anderen Romanen schafft es die Autorin, ihren Figuren viel Tiefe zu verleihen. Ich habe Cora gerne auf ihrem Weg begleitet und war schnell mitten in ihrer Welt. Trotz der über 600 Seiten wurde die Geschichte für mich nie langatmig, weil sich persönliche Schicksale und historische Entwicklungen so stimmig miteinander verbinden.
Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Sie fügt sich aber so selbstverständlich in die Handlung ein, dass sie nie den eigentlichen Kern der Geschichte überlagert. Und auch wenn der Roman ohne klassischen Cliffhanger endet, bleiben genügend Fragen offen, sodass ich den zweiten Band am liebsten direkt weiterlesen würde.
Wer atmosphärische historische Romane mit starken Figuren, bewegenden Schicksalen und viel historischem Hintergrund mag, sollte sich Sturmland unbedingt anschauen.
Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und führt von Hamburg vor allem nach Norderney und Borkum. Im Mittelpunkt steht Coraline, die vor ihrem bisherigen Leben flieht und auf Norderney als Gouvernante der kleinen Emmy eine Anstellung findet. Dort wird sie mit einer Lebenswirklichkeit konfrontiert, die ihr völlig fremd ist: geprägt von Armut, Entbehrungen und den harten Bedingungen auf den ostfriesischen Inseln. Gleichzeitig merkt sie schnell, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Besonders gefallen hat mir, wie Miriam Georg historische Ereignisse und gesellschaftliche Themen in die Geschichte einwebt. Es geht unter anderem um die Anfänge der Seenotrettung, um die Rolle der Frau, um Bildung und darum, welche Möglichkeiten Frauen damals überhaupt hatten, ihr Leben selbst zu gestalten. Gleichzeitig erzählt sie eine berührende Geschichte über Liebe, Hoffnung und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Wie schon in ihren anderen Romanen schafft es die Autorin, ihren Figuren viel Tiefe zu verleihen. Ich habe Cora gerne auf ihrem Weg begleitet und war schnell mitten in ihrer Welt. Trotz der über 600 Seiten wurde die Geschichte für mich nie langatmig, weil sich persönliche Schicksale und historische Entwicklungen so stimmig miteinander verbinden.
Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Sie fügt sich aber so selbstverständlich in die Handlung ein, dass sie nie den eigentlichen Kern der Geschichte überlagert. Und auch wenn der Roman ohne klassischen Cliffhanger endet, bleiben genügend Fragen offen, sodass ich den zweiten Band am liebsten direkt weiterlesen würde.
Wer atmosphärische historische Romane mit starken Figuren, bewegenden Schicksalen und viel historischem Hintergrund mag, sollte sich Sturmland unbedingt anschauen.