Ein echter Glücksroman!
Steffi ist 54 Jahre alt, seit 15 Jahren mit Bernd zusammen und lebt nur so vor sich hin, als eine Einladung zum Klassentreffen auf Sylt sie dazu bringt, ihr Leben kritisch zu betrachten. Was hat sie in den 35 Jahren, die seit ihrem Abitur vergangen sind, erreicht? Welche Träume hatte sie und warum hat sie sich diese nicht erfüllt? Ist sie wirklich glücklich mit ihrem Leben? Als sie auf ihre ehemaligen Mitschüler/innen trifft, stellt sie fest, dass das Leben unbarmherzig weitergegangen ist und jede und jeder sich verändert hat und seinen Weg gegangen ist.
Das Klassentreffen stößt sehr viel bei Steffi an - und sie lernt Yannik kennen, den deutlich jüngeren Halbbruder einer ehemaligen Klassenkameradin, der sie auf besondere Weise anzieht. Wird sie mutig genug sein, ihr Leben nochmal ganz umzukrempeln und sich - vielleicht - sogar auf eine neue Liebe einlassen können?
Ich bin 8 Jahre jünger als Steffi und konnte sie teilweise wirklich sehr gut fühlen. Wenn man sich im Alter "um die 50" herum befindet, dann weiß man einerseits, wer man ist, was man kann und mag und was nicht, man hat seinen Platz im Leben, im Beruf erreicht, Menschen im Leben gefunden, die man liebt und die für einen da sind, aber man hinterfragt nicht mehr alles. Manchmal fühlt der Alltag sich sehr repetitiv an, es gibt nicht mehr viel, was einen überraschen oder beunruhigen kann und die Gefühle sind oft gedämpfter und vertraut, die Gewohnheiten und die Komfortzone wichtig und nicht wirklich hinterfragbar. Und manchmal fragt man sich, wie das sein kann, dass so viel Zeit vergangen sein soll - und wieso man auf einmal fast 50 sein kann, wenn man sich doch keinen Tag älter fühlt als 35?!
Steffi transportiert dieses Gefühl sehr gut und ich habe ihr gerne bei der Geschichte gefolgt, in der sie sich mutig dem stellt, was sie ändern will, auch mal scheitert und Rückschläge hinnimmt und weint, aber eben auch Erfolg bekommt und lacht und - glücklich wird!
Mein erster Glücksroman der Autorin - und bestimmt nicht mein letzter! Die Geschichte hinterlässt wirklich ein gutes Gefühl, ist locker und entspannt geschrieben und hat einen sehr guten Aufbau und einen Schluss, der mir absolut gefallen hat. Einzig die doch etwas übertrieben wirkende "Jugendsprache", die Steffis "Crush" und seine gleichaltrige Clique sprechen, war mir doch etwas zu viel und brachte mich manchmal etwas zu sehr zum fremdschämen, aber das ist wirklich nur ein winziger Mangel.
Alles in allem wirklich ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!
Das Klassentreffen stößt sehr viel bei Steffi an - und sie lernt Yannik kennen, den deutlich jüngeren Halbbruder einer ehemaligen Klassenkameradin, der sie auf besondere Weise anzieht. Wird sie mutig genug sein, ihr Leben nochmal ganz umzukrempeln und sich - vielleicht - sogar auf eine neue Liebe einlassen können?
Ich bin 8 Jahre jünger als Steffi und konnte sie teilweise wirklich sehr gut fühlen. Wenn man sich im Alter "um die 50" herum befindet, dann weiß man einerseits, wer man ist, was man kann und mag und was nicht, man hat seinen Platz im Leben, im Beruf erreicht, Menschen im Leben gefunden, die man liebt und die für einen da sind, aber man hinterfragt nicht mehr alles. Manchmal fühlt der Alltag sich sehr repetitiv an, es gibt nicht mehr viel, was einen überraschen oder beunruhigen kann und die Gefühle sind oft gedämpfter und vertraut, die Gewohnheiten und die Komfortzone wichtig und nicht wirklich hinterfragbar. Und manchmal fragt man sich, wie das sein kann, dass so viel Zeit vergangen sein soll - und wieso man auf einmal fast 50 sein kann, wenn man sich doch keinen Tag älter fühlt als 35?!
Steffi transportiert dieses Gefühl sehr gut und ich habe ihr gerne bei der Geschichte gefolgt, in der sie sich mutig dem stellt, was sie ändern will, auch mal scheitert und Rückschläge hinnimmt und weint, aber eben auch Erfolg bekommt und lacht und - glücklich wird!
Mein erster Glücksroman der Autorin - und bestimmt nicht mein letzter! Die Geschichte hinterlässt wirklich ein gutes Gefühl, ist locker und entspannt geschrieben und hat einen sehr guten Aufbau und einen Schluss, der mir absolut gefallen hat. Einzig die doch etwas übertrieben wirkende "Jugendsprache", die Steffis "Crush" und seine gleichaltrige Clique sprechen, war mir doch etwas zu viel und brachte mich manchmal etwas zu sehr zum fremdschämen, aber das ist wirklich nur ein winziger Mangel.
Alles in allem wirklich ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!