Ein Klassentreffen mit Folgen

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Steffi ist in ihrem Alltag gefangen. Der Alltagstrott hat sich über die Jahre in ihr Leben geschlichen. Die Auftragslage für sie als freiberufliche Grafikerin lässt zu wünschen übrig. In ihrer langjährigen Beziehung ist die Luft raus. Bernd ist zu einer Couch Potato mutiert. Steffi ist unzufrieden mit sich, mit Bernd und mit der Gesamtsituation.
Da kommt die Einladung zum ersten Klassentreffen nach 35 Jahren genau richtig. Steffi möchte ungern, dass die ehemaligen Klassenkameraden etwas von ihrer Unzufriedenheit mitbekommen. Daher wird getrickst: Mit einem geliehenen Porsche und Fake-Louis-Vuitton geht es nach Sylt, die Insel, auf der sie aufgewachsen ist.
Dort lernt Steffi den wesentlich jüngeren Yannick kennen. Der Musiker ist der Halbbruder ihrer ehemals besten Freundin. Mit Yannick kommt auch der Wendepunkt in ihrem Leben.
Ich bin ein großer Fan der Glücksromane von Claudia Thesenfitz. Auch dieser Roman hat mich wieder voll begeistert. Er liest sich sehr entspannt, ist authentisch und zugleich tiefgründig. Er spricht Menschen an, die mit ihrer Situation hadern, und ermutigt dazu, etwas Neues zu wagen. Zugleich ist es ein Roman zum Wohlfühlen mit etwas Humor und einer Prise Erotik.
Einzig die Jugendsprache in der Geschichte hat mich etwas angestrengt.