Klassentreffen, Strand und Küstenwind und die Frage nach dem Glück
Schon Titel und Cover machen sofort Lust aufs Lesen: Urlaubslektüre – pur!
Kurze Zusammenfassung:
Steffi reist zu einem Klassentreffen auf ihre Heimatinsel Sylt. 35 Jahre sind vergangen, seit sie hier ihr Abitur gemacht hat. So richtig zufrieden mit ihrem bisherigen Leben ist Steffi nicht. Während ihres Aufenthaltes auf der Insel lernt Steffi den jüngeren Bruder Yannik einer Klassenkameradin kennen und fühlt sich von ihm magisch angezogen. Ist der Altersunterschied ein Problem? Kann sie ihr aktuelles Leben mit Partner verlassen und einen Neuanfang wagen?
Mein Leseeindruck:
Dieses typische Inselgefühl, gepaart mit der Sehnsucht nach Meer, Erinnerungen und vielleicht auch nach einem kleinen Neuanfang, lädt direkt zum Schmökern ein.
Für mich persönlich kam dabei sofort ein Hauch Nostalgie auf, denn Sylt durfte ich selbst vor Jahren mehrfach erleben – und genau dieses besondere Flair fängt Claudia Thesenfitz u.a. mit dem beschaulichen Keitum (hier waren wir immer im gleichen Friesenhaus in den 3 unterschiedlichen, so wunderschön gestalteten Wohnungen mit den besonderen Namen – z.B. Rosenwohnung) wunderbar ein.
Besonders neugierig gemacht hat mich das Thema Klassentreffen. Wer kennt sie nicht – diese Gedanken daran, was wohl aus den ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern geworden ist? Wer ist sich treu geblieben, wer überrascht plötzlich mit ganz neuen Seiten? Genau daraus entsteht hier eine unterhaltsame, witzige und zugleich emotionale Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Steffi, eine Frau Mitte fünfzig, die sich mitten in einer klassischen Midlife-Crisis befindet. Zwischen Alltagstrott, alten Erinnerungen und neuen Möglichkeiten stellt sich immer wieder die Frage: Bleibt man im Gewohnten oder wagt man endlich einen Neuanfang? Diese Gedanken wirken authentisch und nahbar, weil sie so lebensnah erzählt werden.
Der Schreibstil ist locker, leicht und angenehm. Man gleitet regelrecht durch die Seiten und fühlt sich dabei wie in einem kleinen Kurzurlaub auf der Insel. Humorvolle Szenen wechseln sich mit nachdenklichen Momenten ab, ohne jemals schwer zu wirken. Gerade diese Mischung macht den Roman so charmant.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Es sind Menschen wie Du und ich – mit Eigenheiten, Träumen, Unsicherheiten und kleinen Macken.
Besonders spannend fand ich die unterschiedlichen Lebenswege innerhalb der ehemaligen Schulklasse: Jede und jeder hatte damals ihre/seine „Rolle“, und manches scheint auch Jahrzehnte später noch erstaunlich vertraut. Einige Menschen verändern sich tatsächlich kaum, während andere im Laufe der Jahre Fähigkeiten und Seiten an sich entdecken, die früher niemand erwartet hätte.
Claudia Thesenfitz verpackt Glücksgefühle, Sehnsucht und Selbstfindung mit viel Humor und Herzenswärme. Dabei entsteht eine Geschichte, die unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig zeigt, dass es Mut braucht, dem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben.
Fazit:
„Sylt oder Sehnsucht“ ist ein herrlich leichter Roman mit Tiefgang, sympathischen Figuren und echtem Wohlfühlcharakter. Wer Geschichten über Neuanfänge, Freundschaften, vergangene Zeiten und das ganz normale Chaos des Lebens mag, wird sich hier schnell zuhause fühlen. Perfekt für entspannte Lesestunden mit einer frischen Brise Inselgefühl.
Kurze Zusammenfassung:
Steffi reist zu einem Klassentreffen auf ihre Heimatinsel Sylt. 35 Jahre sind vergangen, seit sie hier ihr Abitur gemacht hat. So richtig zufrieden mit ihrem bisherigen Leben ist Steffi nicht. Während ihres Aufenthaltes auf der Insel lernt Steffi den jüngeren Bruder Yannik einer Klassenkameradin kennen und fühlt sich von ihm magisch angezogen. Ist der Altersunterschied ein Problem? Kann sie ihr aktuelles Leben mit Partner verlassen und einen Neuanfang wagen?
Mein Leseeindruck:
Dieses typische Inselgefühl, gepaart mit der Sehnsucht nach Meer, Erinnerungen und vielleicht auch nach einem kleinen Neuanfang, lädt direkt zum Schmökern ein.
Für mich persönlich kam dabei sofort ein Hauch Nostalgie auf, denn Sylt durfte ich selbst vor Jahren mehrfach erleben – und genau dieses besondere Flair fängt Claudia Thesenfitz u.a. mit dem beschaulichen Keitum (hier waren wir immer im gleichen Friesenhaus in den 3 unterschiedlichen, so wunderschön gestalteten Wohnungen mit den besonderen Namen – z.B. Rosenwohnung) wunderbar ein.
Besonders neugierig gemacht hat mich das Thema Klassentreffen. Wer kennt sie nicht – diese Gedanken daran, was wohl aus den ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern geworden ist? Wer ist sich treu geblieben, wer überrascht plötzlich mit ganz neuen Seiten? Genau daraus entsteht hier eine unterhaltsame, witzige und zugleich emotionale Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Steffi, eine Frau Mitte fünfzig, die sich mitten in einer klassischen Midlife-Crisis befindet. Zwischen Alltagstrott, alten Erinnerungen und neuen Möglichkeiten stellt sich immer wieder die Frage: Bleibt man im Gewohnten oder wagt man endlich einen Neuanfang? Diese Gedanken wirken authentisch und nahbar, weil sie so lebensnah erzählt werden.
Der Schreibstil ist locker, leicht und angenehm. Man gleitet regelrecht durch die Seiten und fühlt sich dabei wie in einem kleinen Kurzurlaub auf der Insel. Humorvolle Szenen wechseln sich mit nachdenklichen Momenten ab, ohne jemals schwer zu wirken. Gerade diese Mischung macht den Roman so charmant.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Es sind Menschen wie Du und ich – mit Eigenheiten, Träumen, Unsicherheiten und kleinen Macken.
Besonders spannend fand ich die unterschiedlichen Lebenswege innerhalb der ehemaligen Schulklasse: Jede und jeder hatte damals ihre/seine „Rolle“, und manches scheint auch Jahrzehnte später noch erstaunlich vertraut. Einige Menschen verändern sich tatsächlich kaum, während andere im Laufe der Jahre Fähigkeiten und Seiten an sich entdecken, die früher niemand erwartet hätte.
Claudia Thesenfitz verpackt Glücksgefühle, Sehnsucht und Selbstfindung mit viel Humor und Herzenswärme. Dabei entsteht eine Geschichte, die unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig zeigt, dass es Mut braucht, dem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben.
Fazit:
„Sylt oder Sehnsucht“ ist ein herrlich leichter Roman mit Tiefgang, sympathischen Figuren und echtem Wohlfühlcharakter. Wer Geschichten über Neuanfänge, Freundschaften, vergangene Zeiten und das ganz normale Chaos des Lebens mag, wird sich hier schnell zuhause fühlen. Perfekt für entspannte Lesestunden mit einer frischen Brise Inselgefühl.