Mitte Fünfzigerin

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lavendelgarten Avatar

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Steffi ist Mitte 50 und es steht ein Klassentreffen an. Um nicht vollkommen erfolglos dazustehen, leiht sie sich einen Porsche, hübscht ein bisschen ihre Vita auf und mit einer Fake Handtasche geht's ab nach Sylt. Sie trifft auf ihre Klassenkameraden, die alle das gleiche Spiel mitspielen : mein Mann, mein Boot, mein Haus... doch in ihrer kleinen Rede, die sie hält, kommt es zum Bruch. Sie lernt einen Musiker kennen, der 19 Jahre jünger ist als sie und verbliebt sich in ihn. Dieser Altersunterschied ist auch das zentrale Thema des Buches, auf dem andauernd herum geritten wird. Yannicks Jugendsprache, die seltsamerweise bei einem Mann um die 35 sehr stark ausgeprägt ist, nervt irgendwann. Auch die ständigen Selbstzweifel von Steffi mit ihren Mitte 50 weder attraktiv zu sein und auch nicht mehr mithalten zu können, sind teilweise kaum auszuhalten. Mir ist das ein bisschen zu konstruiert. Ihren Mann schießt sie nach vielen Jahren in den Wind, weil er zu langweilig geworden ist und nichts mehr mit ihr unternehmen möchte. Bei Jannick ist das natürlich was ganz anderes . Ob das Ganze eine Zukunft hat?