Nett, aber nichts für mich - zuviel berechenbar

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leserattejmh Avatar

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Beim neuesten Sylt-Glücksroman von Claudia Thesenfitz habe ich das Überraschungsmoment vermisst. Es war eine nette Lektüre, aber insgesamt passierte zuviel so, als wäre der Roman einem Baukastensystem entsprungen. Die Figuren wirkten auf mich zu schematisch. Andererseits halte ich es für ein entspannendes Buch, mit dem man sich durchaus den Nachmittag oder Abend versüßen kann. Es wird allerdings auch ziemlich polarisiert, finde ich. Das hat mich etwas gestört. Das wäre meines Erachtens nicht nötig gewesen. Z.B., wenn dem jüngeren Yannick soviel Jugendsprache in den Mund gelegt wird, während die knapp 20 Jahre ältere Steffi sozusagen allzu unnodern rüber gebracht wird. Es wird, wie ich finde, Manches zu einfach dargestellt. Da kommt das Buch dann doch mit klassischen Rollenmodellen her und möchte auf der anderen Seite aber moderne Elemente bieten. Ich habe es gerne gelesen, bleibe aber leicht unbefriedigt zurück